Archiv für den Monat November, 2008

Kerstin Fritzsche
22. November 2008

Wortgewaltig und voller Selbstironie: “Jackie in Silber” von Andreas Stichmann

Dieses Buch wird Ihr Leben verändern. Ganz ehrlich, das ist nicht einfach nur so ein vom globalen Gedächtnis wieder hervorgekramter Werbeslogan. Meines hat es schon verändert. Und das ging so: Man sitzt abends zu Hause oder sonntags nachmittags im Café oder im ICE mit dem Buch herum. Man liest und hat gleich vom zweiten Satz an wunderbares Kopfkino laufen. Fragt sich etwa, ob es wirklich sein kann, dass Fahrrad-Speichen und Kühlschrank-Leichen krähen können und wie sich das dann eigentlich anhört, ob da überhaupt einer hinhört, wenn das aus so ‘ner abgelegenen Grube jenseits der Straßen kommt. Und zack! – stellt man sich das auch schon vor. Oder man überlegt, ob Hecken divenhaft sein können, einer es tatsächlich zu etwas gebracht hat, wenn er über ein eindeutiges Krankenbild verfügt, und ob das Ertragen von warmem Speichel im Ohr tatsächlich ein gutes Bild ist für die Selbstdemütigung, die man sich durch das Phänomen des Verliebtseins zufügt.

Andreas Stichman: “Jackie in Silber”, Buchcover

Andreas Stichmann: “Jackie in Silber”, Buchcover


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Kategorien: Literatur
Claudia Nowak
22. November 2008

Kaputte Familien und junge Menschen ohne Solidarität: Thomas Freyers Drama “Und in den Nächten liegen wir stumm” in der Cumberlandschen Galerie

“Und in den Nächten liegen wir stumm” - die Hauptdarsteller

Fröhliches Ensemble in düsterem Stück: Sascha Göpel, Svenja Wasser, Christoph Franken und Mila Dargies


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Kategorien: Bühne, Tagestipps
Jörg Smotlacha
21. November 2008

Raps and Rhymes für ein zeitloses Liebespaar: “Stormy Love Inna Beatbox” feiert Premiere im Ballhof zwei

“Stormy Love Inna Beatbox”, Szenenfoto

Trotzen den Umständen: Kaliban (Mohamed Achour) und Miranda (Maryam Zare)


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Kategorien: Bühne, Tagestipps
Janine Klemmt
20. November 2008

Am 22. November feiert mit Oliver Perau einer der etabliertesten und erfolgreichsten Musiker aus Hannover sein 20-jähriges Bühnenjubiläum im enercity expo Café

Juliano Rossi mit Mikro vor Schmucktapete

“Zwanzig Jahre” und kein bisschen älter: Oliver Perau aka Juliano Rossi


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Kategorien: Menschen, Musik
Henning Chadde
20. November 2008

Hot: Eine Leseshow in der Faust-Warenannahme behandelt das Thema Nummer eins eher unkonventionell: Es geht vor allem um schlechten Geschlechtsverkehr

Kurzgeschichtensammlung mit Beiträgen von über 40 Autorinnen und Autoren: “Sex – von Spaß war nie die Rede”, Buchcover


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Kategorien: Literatur, Tagestipps
Jürgen Press
19. November 2008

Das Institut für Wohlklangforschung – ein Studioporträt

Wer produziert eigentlich die ganze teure Musik, die uns jeden Monat aufs Neue auf Tonträgern, Bühnen und in Veranstaltungs-Magazinen präsentiert wird? Nicht nur die Musiker! Sie produzieren die Musik live auf der Bühne – wenn produzieren bedeutet, “etwas der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen”. Veranstaltungen jedoch werden von Promo-Firmen, Medien, Veranstaltern und anderen produziert. Schallplatten und CDs werden entsprechend von Plattenfirmen, Labels und Studios produziert. Eines der renommiertesten Studios in Hannover, insbesondere im Independent-Bereich, ist das Institut für Wohlklangforschung.

Das Studio mit Instrumenten

Ort musikalischer Kreativität: das Institut für Wohlklangforschung


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Kategorien: Lokalitäten, Musik
Claudia Nowak
19. November 2008

“Dat mokt wie gistern – De lesste Apparatspott” im Apollo-Kino: Im neuen plattdeutschen Spielfilm der Sulinger “Filmemoker” sorgt ein geheimer Zeittunnel für Aufregung

apparatspott1.jpg

Im dritten Teil des Apparatspotts wird die Geschichte verfälscht, Szenenfoto aus “Dat mokt wie gistern”


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Kategorien: Film, Tagestipps
Ela Windels
18. November 2008

Die Caritas-Werkstätten Hannover bieten Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben. Firmen profitieren davon, denn sie erhalten aus der professionellen Produktion Qualität zum fairen Preis. Ein Werkstatt-Rundgang.

Arbeit am Computer

Zu den Tätigkeiten in den Caritas-Werkstätten gehört auch Computerarbeit

Aktenberge stapeln sich im Eingang des Arbeitsbereichs Archivierung und verbreiten einen Hauch von typischem Papiergeruch. In dem hellen, großzügigen Büro arbeiten rund 30 Menschen mit Behinderung an der digitalen Archivierung und Verfilmung von Patientenakten. In verschiedenen Produktionsschritten – Akten sortieren, vorbereiten, abfotografieren, einscannen, vernichten – werden die Großaufträge, die zum großen Teil aus Krankenhäusern kommen, bearbeitet – bis zu 1 Millionen Seiten im Jahr.


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Kategorien: Lokalitäten, Menschen
Henning Chadde
18. November 2008

Wort ab! Der traditionelle Stadtteilslam “Linden versus Nordstadt” geht heute in seine nächste Runde

Boxhandschuhe

Worte mit Nachdruck sehen anders aus! Diese Hilfsmittel sind heute auf der Buchstaben-Bühne nicht zugelassen


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Kategorien: Literatur, Tagestipps
Patrick Schmitz
17. November 2008