langeleine.de
14. Mai 2012

Endlich erwachsen!

Feiern bis die Leine bebt! Zu seinem 18. Kulturkiosk präsentiert langeleine.de eine leuchtend-explosive Kultur-Mischung, die selbst die Sommer-Sonne in den Schatten stellt

Mit Chansons zu Gast am Kiosk: Eckart Breitschuh und Pit Przygodda spielen Songs des großen französischen Sängers Jacques Brel

Französische Chanson-Klassiker à la Jaques Brel auf deutsch und mit Klavier. Bewegende literarische Betrachtungswelten zwischen Slam Poetry, Performace-Lyrik und klassischer Kurzgeschichte. Eine Ausstellungs-Finissage mit exlusivem Extra-Abschluss-Programm und doppeltem Skulpturen- und Video-Boden: Der Kulturkiosk begrüßt gewohnt facettenreich den hannoverschen Kultur-Sommer. Und verabschiedet sich selbst in die Sommerpause.

Bestechen mit poetischen Betrachtungen und rasanten Geschichten: Pauline Füg und Ninia La Grande

Auf den altehrwürdigen Bühnenbrettern der Warenannahme begrüßt das langeleine-Team Henning Chadde, Jörg Smotlacha und Susanne Haupt die Jaques Brel-Interpreten Eckhart Breitschuh und Pit Przygodda sowie die Slam Poetinnen und Bühnenliteratinnen Pauline Füg und Ninia La Grande.

Zeigt seine neuesten Digital arts und sorgt mit seinem Video „Mr. Downgrade“ für Performance: Hilmar Jess

Für die künstlerische Umrahmung dieser geschmackvollen Kultur-Soirée am Rande der Vorstellungskraft sorgt eine ausdrucksstarke Midissage des hannoverschen Künstlers Hilmar Jess mit exklusiver Skulpturen- und Kurz-Video-Schau. Kurz: Beim Kulturkiosk wächst einmal mehr zusammen, was zusammen gehört. So schön strahlend kann Kultur sein. Darauf einen Cidre!

Kioskgäste:

Breitschuh singt Brel
Chansons mit Klavier-Begleitung von Pit Przygodda

Eckart Breitschuh bringt die Chansons des Belgiers Jacques Brel nach Norddeutschland: in unsere Sprache und in unsere Bilder. Wenn Brel über seine belgische Heimat singt, singt Breitschuh über Nordfriesland, Brüssel wird bei ihm zu Hamburg, Paris zu Berlin. Brels Saufkumpan “Jef” heißt bei Breitschuh Jens. “Die Chansons von Jacques Brel sind kleine Theaterstücke voll direkter, oft brutaler Emotionalität“, sagt Breitschuh. „Schauspielerischer und sängerischer Anteil stehen fast gleichberechtigt nebeneinander. Diese Miniatur-Dramen in meiner eigenen Sprache aufführen zu können, ist eine großartige Herausforderung.” Ob Punk-Band oder Kirchen-Chor, der Autor und Comic-Zeichner Eckart Breitschuh ist seit seiner Jugend als Sänger aktiv. Das Projekt “Breitschuh singt Brel” entstand 2011 aus der Idee, die emotionale Kraft von Brels Chansons für das deutschsprachige Publikum erfahrbar zu machen. Begleitet wird er am Klavier von dem Hamburger Musiker, Multi-Instrumentalisten und Produzenten Pit Przygodda. Kulturkiosk-Gästen dürfte Letzterer kein Unbekannter sein, gastierte er doch bereits mit seinem Elektro-Projekt Pitsound und den Non-Stop-Smashern Kamerun News auf der Kiosk-Bühne.

weiterlesen:
„Wir werden mit intensivster Dynamik alles geben!“
Eckart Breitschuh und Pit Przygodda im Interview

Pauline Füg
Poetische Betrachtungen und rasante Lyrik

1983 in Leipzig geboren, aufgewachsen in und um Nürnberg. Studium der Psychologie. Lebt in Eichstätt und Hannover. Zusammen mit Ludwig Berger und Tobias Heyel als Elektropoesie-Projekt großraumdichten von Nord- bis Bodensee in Clubs, Theatern und Literatur-Häusern unterwegs. Veröffentlichungen in Anthologien und Literatur-Magazinen. 2009 erschien das großraumdichten-Album „an grauzonen vorbei“ im Sprechstation-Verlag. Gibt Poetry Slam-Schreib-Workshops, zum Beispiel für die Schauburg in München und für eine Vielzahl von Schulen. Mitglied der Eichstätter Schule (großraumdichten, lichtpunkt-film, radient audiovisual arts). 2009 mit der Verfilmung des großraumdichten-Tracks „Spiegel“ Gewinnerin dews 3sat-Poetry-Clip-Wettbewerbs. 2010 mit großraumdichten Preisträgerin der Bremer Netzresidenz. 2010 Gewinnerin des Förderpreises der Literaturstiftung Bayern. Pauline Füg ist Mitglied des Alzpoetry-Teams.

weiterlesen:
„Kunst im Elfenbeinturm funktioniert für mich nicht!“
Pauline Füg im Interview

Pauline Füg im Netz:
paulinefueg.blogspot.de

Ninia LaGrande
Großstadt-Geschichten und Erwachsenen-Märchen

Ninia LaGrandes innere Zerrissenheit begann schon in den frühen 80er-Jahren, als sie kurz nach der Geburt von Hannover nach Braunschweig umgesiedelt wurde. Haferbrei, Spaghetti und Regina Regenbogen sorgten jedoch dafür, dass das Leben doch noch ganz schön wurde. Nur eben ohne Wachstum. Inzwischen ist sie nach Hannover zurückgekehrt, und ihr Geist und Können sind weitaus größer als der gesamte Körper. Ninia bloggt, slammt, schreibt Großstadt-Geschichten und Erwachsenen-Märchen, fotografiert, hat einen ausgezeichneten Musik-Geschmack, wird in einigen Jahren Darkwing Duck heiraten und vertreibt sich die Zeit bis dahin mit Super Mario, Internet-Gebrabbel, T-Shirt-Hamsterkäufen und St. Pauli.

weiterlesen:
„Das beste Buch der Welt ist ‚Momo'“
Ninia LaGrande im Interview

Ninia LaGrande im Netz:
ninialagrande.blogspot.de

Hilmar Jess
„Kritsch Peng!“ – Digital arts 2012

Hilmar Jess erforscht und spielt in seinen Arbeiten mit den Grenzen des Polarisierens. Er wehrt sich nicht mehr gegen den gewaltigen Sog durch die Prägung von Comics und Sci-Fi, sondern nutzt sie, um Dinge und Ereignisse noch bildhafter und übertriebener gestalten zu können. So fällt es leichter, die Vielfalt des Materiellen auszudrücken. Jess verwendet dabei alles, was ihm über den Weg läuft: Ausstellungen, Messen, Alltag, Facebook sowie Bilder aus dem Internet – bei seinen digitalen Werken genauso wie bei der Bildhauerei. Den Kopf leeren, nur Impulsen folgen, die ihn wirklich faszinieren, spontanen Gedanken mehr Raum geben als vorher festgelegten Konzepten. Hierbei ist Jess von seiner Einstellung zum Zen geprägt, nie gleiche Wege gehen zu wollen, sowie stets eine Einladung oder ein Ritual für das Unbekannte zu zelebrieren.

Beim Kulturkiosk erweitert Jess in einer Midissage seine aktuell im Café Siesta laufende Ausstellung „Kritsch Peng!“ im Foyer der Warenannahme exklusiv um einen Skulpturenpark und die Video-Projektion „Mr. Downgrade“.

weiterlesen:
„Virtuelle Realitäten und Cyberspace haben mich schon seit den 80er-Jahren fasziniert“
Hilmar Jess im Interview

Hilmar Jess im Netz:
www.hilmarjess.de

    Feiern bis die Leine bebt!

  • langeleine.de präsentiert
    DER KULTURKIOSK
  • Freitag, 29. Juni 2012
  • Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr
  • Faust-Warenannahme
  • Zur Bettfedernfabrik 3
  • 30451 Hannover
  • Eintritt: 8 Euro, VVK: 6 Euro

Download Flyer:


Der Kulturkiosk 29.06.12

(pdf, 287 kb)

(Fotos: Pressefotos)

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Kategorien: Kunst, Literatur, Lokalitäten, Musik

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