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HipHop gegen den grauen Alltag

von Jörg Smotlacha      Samstag, 18. November 2006

Im Musikzentrum präsentieren “Die Grenzgänger” das Ergebnis von zwei Jahren harter Arbeit

Tanz

Raus aus dem Ghetto: Tanz als Ausdrucksform

“Wer zum Teufel ist Eminem und wer braucht 50 Cent? Finde Deine eigene Ausdrucksform, traue Dich selbst auf die Bühne und vor allem, mach was aus Deinem Leben!” So oder so ähnlich müssen die Organisatoren des Projektes “Grenzgänger” gedacht haben, als sie vor über zwei Jahren die Idee entwickelten, Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten die kulturellen Grundlagen von HipHop und Popmusik näher zu bringen. Das von der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung (LKJ) und der Landesarbeitsgemeinschaft Rock (LAG Rock) unterstützte Projekt richtete sich an gefährdete und bereits auffällig gewordene Kids sowie an Jugendliche ausländischer Herkunft. Das Ziel war nicht nur, die Jugendlichen von der Straße zu holen, sondern ihnen Perspektiven zu bieten, ihre Sozialisation positiv zu unterstützen und ihnen bei der Integration zu helfen.

Im Februar 2005 ging es los. In regelmäßigen Workshops setzten sich die Teilnehmenden mit allen Spielarten des HipHop auseinander: Sie lernten zu rappen und zu scratchen, übten sich im Breakdance und an den Turntables und wurden zu Sängern und DJs. Nun ist es soweit. Heute Abend wollen “Die Grenzgänger” zeigen, was sie gelernt haben. 150 Jugendliche aus fünf niedersächsischen Städten zeigen fünf verschiedene HipHop-Collagen, die sich zu einem Gesamtkunstwerk verbinden, und wollen das Musikzentrum zum Brodeln bringen. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 18. November 2006:
HipHop Forever, Die Grenzgänger kommen, Musikzentrum Hannover, Emil-Meyer-Str. 28, 30165 Hannover, Beginn: 18 Uhr, Eintritt frei

(Foto: Projekt Grenzgänger)

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