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Nummer fünf bebt

Feiern bis die Leine bebt! Am 28. März lädt langeleine.de zum fünften Mal zu einer großen Nacht der Kultur an den KULTURKIOSK

Der Frühling kann kommen: Nach einer entspannten Winterpause startet langeleine.de die KULTURKIOSK-Saison 2008. Am Freitag, den 28. März, treffen in der Warenannahme des Kulturzentrums Faust Live-Musik, Soulpoetry und Literatur auf Assemblagen, Malerei und gediegene Club-Sounds. Auf der Bühne und am Bunte-Tüten-Stand begrüßt das langeleine-Team um Heike Werner, Claudia Meyer, Franziska Öllerer, Henning Chadde und Jörg Smotlacha eine rasante Mischung aus hannoverschen Künstlern aller Sparten – und Euch, unser Publikum!

In Laudanum - DER KULTURKIOSK 28.03.08 [1]

Tauchen den KULTURKIOSK in ein neues Licht: In Laudanum mit ihrem Psycho-Desert-Blues

Für den musikalischen Teil des Abends sorgen In Laudanum mit ihrer Version eines Roadmovie-Soundracks für den Tripp in die Unendlichkeit: Psychedelischer Endzeit-Blues, melancholisch und zeitlos gut. Dazu gesellt sich das Duo Neele Kramer (Gesang) und Holger Kirleis (Piano). Unter dem Motto “Neele singt!” werfen die beiden einen klassisch unklassischen Blick auf die Höhen und Tiefen der Neue Deutsche Welle – mitreißend neu und unschlagbar sympathisch.

Anikó Kövesdi und Kersten Flenter - DER KULTURKIOSK 28.03.08 [2]

Wortgewaltig: Anikó Kövesdi und Kersten Flenter

Ebenfalls am KULTURKIOSK zu Gast sind die Literaten Aniko Kövesdi und Kersten Flenter, die sich mit ihren urkomischen Prosaminiaturen, klassischen Erzählungen und tiefgründigen Detailbeobachtungen ein poetisches Stelldichein geben. Für gediegene Club-Sounds sorgt DJane Barbara (u.a. Radio Flora, Böser Wolf). Die künstlerische Umrahmung des Abends gestaltet der hannoversche Künstler Hajo Kaulbars. In einer Vernissage gibt er einen Einblick in sein aktuelles Schaffen zwischen Assemblage und Malerei.

Hajo Kaulbars und Neele Kramer - DER KULTURKIOSK 28.03.08 [3]

Ausdrucksstark: Hajo Kaulbars und Neele Kramer

Zur Aftershow-Party heißt es dann: KULTURKIOSK goes Linden Love! Denn mit dem Kulturkiosk-Kombi-Ticket haben alle Besucher in der 60er-Jahre Halle freien Eintritt bei Hannovers beliebtester Party-Reihe.

Kioskgäste:

In Laudanum (Psycho-Desert-Blues)

Das hannoversche Duo In Laudanum vereint in einem atemberaubenden Cocktail aus Valium und Speed die Zutaten Psycho-Folk und Rock’n’Roll zu einem trashigen Roadmovie-Soundtrack für die Fahrt in die Unendlichkeit. Gegründet im Frühjahr 2006 und inspiriert von David Lynch, Charles Bukowski, dem musikalischen Underground des letzten Jahrhunderts und den menschlichen Abgründen vis-à-vis servieren In Laudanum ihre „Dark Ballads“ auf der Bühne augenzwinkernd und voller Ironie und Melancholie mit Keyboards, Gitarre und zweistimmigem Gesang.

weiterlesen:
Musikalische Rauschzustände –
Die hannoverschen Psycho-Folker In Laudanum
[4]

In Laudanum im Netz:
www.myspace.com/inlaudanum [5]

Neele singt! (NDW-Klassik mit Piano)

Keine Frage, Neele Kramer hat sich mit Leib und Seele dem Gesang verschrieben. Als Solistin des MädchenChor Hannover hat sie bereits viele große Bühnen der Welt gesehen – und auf die zieht es die 22-jährige Sängerin ohne Wenn und Aber zurück. Momentan studiert Kramer Operngesang an der Musikhochschule Hannover. Wer jetzt denkt, das höre sich aber klassisch-verstaubt an, den straft Kramers Bühnenpräsenz und ihr enormes Repertoire Lügen. Denn Neeles Herz schlägt ebenso begeistert für das „Hier und Jetzt“ und die Musik- und Song-Genres der Moderne und der Gegenwart. Unter dem Motto „Neele singt!“ und begleitet von dem Pianisten Holger Kirleis, gibt sie einen fulminant stimmgewaltigen Einblick in die Ära der Neuen Deutschen Welle. Und eines ist mal klar: Kramers eigene Interpretationen fügen den Neon-Klassikern von damals garantiert einen überraschend mitreißenden Vitamin-Kick zu, der sich gewaschen hat. Kurz: Neele singt. Und wie!

weiterlesen:
Zwischen zwei Welten voll das Leben –
Die Sängerin Neele Kramer im Portrait
[6]

Anikó Kövesdi (Prosa und Poetry)

Anikó Kövesdi hat eine Vorliebe für Detailbeobachtungen. Und so spürt die 26-jährige Autorin in ihren Kurzgeschichten und Gedichten denn auch mit Vorliebe der Beziehung des Individuums zu seiner oft verwirrend komplizierten Umwelt nach. Geboren 1981 in Dresden, und in Budapest aufgewachsen, lebt Kövesdi seit 1988 in Hannover und beendet gerade ihr Referendariat in den Bereichen Kunst und Germanistik. Erst seit 2007 beschäftigt sich die Poetin intensiv mit selbst geschriebenen Texten, und schon ist sie von Hannovers Literaturbühnen nicht mehr wegzudenken. Mit ihrer ausdrucksstarken Performance ist Kövesdi Mitglied der Lindener Lesebühne „Nachtbarden“, trat beim Poetry Slam „Macht Worte!“ auf und ist regelmäßiger und viel umjubelter Gast bei der Offenen Bühne Lehrte. Zeit also, beim KULTURKIOSK ihrer schwingend erzählenden Prosa auf den Grund zu fühlen und in Anikó Kövesdis wunderbare Welt der Poesie abzutauchen.

weiterlesen:
Die mit der Stille spielt –
Anikó Kövesdi im Portrait
[7]

Anikó Kövesdi im Netz:
www.nachtbarden.jimdo.com [8]

Kersten Flenter (Melankomische Heimatdichtung und Soulpoetry)

Kersten Flenter ist in Hannovers Literaturszene ein Urgestein, wie es im Buche steht. Mit seinen Texten und Live-Auftritten seziert der selbsternannte Melankomiker und Lindener Heimatdichter deutsche Befindlichkeiten und Seelenlandschaften treffend bis aufs Mark. Dabei durchlebt sein Publikum im wahrsten Sinne des Wortes eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Denn Flenter wechselt von tiefgründigen Betrachtungen und minutiösen Beobachtungen pfeilschnell zu brüllend-komischen Sequenzen und Anekdoten. Seine gesprochenen und gesungenen Überlebensstrategien zwischen persönlichem Irrsin und globalen Grotesken kennen keine Grenzen und erfinden sich ständig neu. Vor allem auf der Bühne, denn nicht selten integriert Soulpoet Flenter das Publikum in seine Show und macht es selbst zum Gegenstand der Betrachtung.

weiterlesen:
Hannovers Agent für Sprache und Zweifel –
Kersten Flenter im Interview mit langeleine.de
[9]

Kersten Flenter im Netz:
www.flenter.de [10]

Hajo Kaulbars (Assemblagen und Malerei)

Hajo Kaulbars Werke sind spürbar inspiriert vom Dadaismus und der Klassischen Moderne. Allerdings fügt er diesen Inspirationsfeldern sein ganz eigenes Universum an Ausdruck und förmlich erlebbarer Tiefe hinzu. Seine ausdrucksstarken Assemblagen beinhalten mehrere sich ergänzende Ebenen grafischer und konstruktiver Elemente. Da treffen in Mischtechnik Acryl und Lacke auf Holz, Metall und Kunststoff, und Gebrauchsgegenstände erschließen sich vollkommen neue Zusammenhänge. Dieser Ansatz ermöglicht dem Betrachter eine intensive, anhaltende Auseinandersetzung mit den Bildinhalten und den Zusammenhängen, denen sie entstammen: dem Leben an sich. Zuletzt waren Kaulbars Werke in einer umfassenden Werkschau im Herbst 2004 im Technologie Centrum Hannover zu sehen – nun präsentiert der Künstler im Café Siesta bis Mitte Mai eine Auswahl aus der Schaffenszeit von 1990 bis heute.

weiterlesen:
„Das Gestalterische gehört ganz wesentlich zu meiner Lebensstrategie“ – Hajo Kaulbars im Portrait [11]

Jetzt downloaden:

langeleine.de Kulturkiosk-Flyer [12] (pdf, 484 kb)

(Fotos: Pressefotos)

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