Susanne Viktoria Haupt
28. November 2016

Seitenweise Freude verschenken

Seitenansicht Spezial: Bücher unterm Weihnachtsbaum

Wer Bücher verschenkt, verschenkt auch ein paar Träume und Einblicke in neue Welten

Oh, Weihnachten steht schon wieder vor der Tür. Zwar liegen Domino-Steine und Lebkuchen bereits seit September in den Regalen, aber eigentlich tritt die echte Weihnachts-Stimmung erst ab dem ersten Advent ein. Wir wollen zwar alle nicht, dass Weihnachten zum totalen Konsum-Rausch wird, aber einen Anlass, um Bücher zu verschenken, kann man schon gut finden. Neben den Büchern, die ich für die zweiwöchentlichen Seitenansichten lese, halte ich mich ansonsten auch nicht wirklich von Buchhandlungen oder meinem bequemen Lesesessel fern. Und auch dieses Jahr sind mir wieder einige Bücher in die Hände gefallen, die ich als Geschenk wärmstens empfehlen kann.

Eine Pilgerreise, die zum Nachdenken anregt und eine junge Frau, die ihren Weg sucht

Etwas Düsteres und eine Geschichte fürs Herz: „Die unsichtbare Frau“ von Siri Hustvedt und „Die unwahrscheinliche Pilgerreise von Harold Fry“

In „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ von Rachel Joyce geht es um einen betagten Helden, der sich für keine Strapaze zu schade ist. Harold Fry, mittlerweile im Pensionsalter angekommen, lebt ein sehr zurückgezogenes und tristes Leben. Die Ehe mit seiner Frau gleicht einer Zweckgemeinschaft, und sein eigener Sohn ist ihm schon seit Jahren ein Fremder. Erst ein Brief seiner ehemaligen Kollegin Queenie Hennessy holt ihn aus seiner Resignation. Queenie liegt in einer Klinik im Süden Schottlands und ist dabei, den Kampf gegen den Krebs zu verlieren. Harold will ihr auf den Brief antworten, doch als er den Weg zum Briefkasten antritt, scheinen sich seine Füße auf einmal selbstständig zu machen. In einem Moment des jugendlichen Leichtsinns beschließt er, nicht einfach nur einen Brief zu schicken, sondern den gesamten Weg bis nach Schottland zu laufen. Seine Frau hält ihn zunächst für einen Verrückten, und selbst Harold zweifelt hin und wieder an seinem eigenen Vorhaben, aber die Menschen, denen er auf seinem Weg begegnet und denen er seine Geschichte erzählt, bestätigen ihn bedingungslos. Ein Herz erwärmender Roman über die Macht der Schritte und was so ein spontaner Spaziergang doch in uns verändern kann. Taschentücher sind bei diesem Buch ein Muss.

Wesentlich dunkler kommt da Siri Hustvedts Roman „Die unsichtbare Frau“ um die Ecke. Doch der Klappentext, der die Protagonistin Iris Vegan als unsicher und beeinflussbar kennzeichnet, führt die Leserinnen und Leser etwas in die Irre. Die Hauptfigur, eine junge Literaturstudentin, gehört zwar nicht zu den Menschen, die genau wissen, wo sie im Leben stehen, doch vielmehr ist es die emotionale Tiefe und die damit verbundene Verwundbarkeit, die Iris immer wieder in neue und oftmals dunkle Ecken treibt. So geht sie einmal ein Verhältnis mit einem Professor ein und kurz darauf ein freundschaftliches Bündnis mit einer extrovertierten Gestalt des New Yorker Nachtlebens. Der kurze Roman reißt seine Leser mit in die Tiefen von Iris‘ Gedanken- und Gefühlswelt, springt in der Zeit herum und lässt kaum Zeit zum Atmen. Aufregend und auf eine spannende Weise bizarr.

Lohnende Klassiker für Kinder

Laden zum Träumen ein: „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“ von John Boyne und „Der Geheime Garten“ von Frances Hodgon Burnett

„Der geheime Garten“ von Frances Hodgon Burnett gehört zu den Klassikern der Kinder-Literatur. Aber auch für Erwachsene ist das Buch ein Gewinn. Mary Lennox verliert während der Cholera-Epidemie in Indien ihre Eltern und wird zu ihrem Onkel Mr. Archibald Craven nach England gebracht, der sich fortan um das Kind kümmern soll. Während ihr Onkel nur durch Abwesenheit glänzt, muss die verzogene und selbstsüchtige Mary mit der neuen Situation klar kommen. Erst nach einer Weile entdeckt sie, dass sie nicht das einzige Kind im Haus ist, sondern dass auch ihr Cousin Colin dort lebt. Colin, kränklich und ebenso selbstsüchtig wie seine Cousine, freundet sich nach einiger Zeit mit Mary an. Beide finden nicht nur an ihrer Freundschaft Gefallen, sondern vor allem an dem Garten samt seiner verwunschenen Ecken. Dort entdecken sie auch den geheimen Garten, den Colins Vater einst für seine verstorbene Frau hatte anlegen lassen. Eine zarte und zeitlose Geschichte über Freundschaft und die heilende Kraft der Natur.

Autor John Boyne wiederum ist den meisten durch seinen Roman „Der Junge im gestreiften Pyjama“ bekannt. Vielfach ausgezeichnet und verfilmt, beschäftigt das Drama immer noch Millionen von Lesern. Wem diese Geschichte aber noch etwas zu hart ist für das Gemüt eines Kindes, dem rate ich zu „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“, das ebenfalls aus der Feder von Boyne stammt. Barnaby lebt in einer vollkommen normalen Familie. Alle sind so normal, bis auf Barnaby selbst, und das macht ihm deutlich zu schaffen. Während alle immer sicher auf dem Teppich bleiben, kann Barnaby nämlich schweben und dies geschieht stets völlig willkürlich. Eines Tages beginnt Barnaby wieder zu schweben, aber dieses Mal kann er einfach nicht damit aufhören und er fliegt weg. Auf seiner Reise durch die Lüfte beschreitet er so einige Abenteuer, lernt die lustigsten und kuriosesten Wesen kennen und merkt auf einmal, dass „normal“ ein sehr dehnbarer und irgendwie auch langweiliger Begriff ist. Ein Buch, dass die Andersartigkeit feiert und Kinder zum Träumen einlädt.

Lektüren für das Pubertieren

Romantisch und voller Abenteuer: „His Dark Materials“ von Philip Pullman“ und „Mein Sommer nebenan“ von Huntley Fitzpatrick

In „Mein Sommer nebenan“ von Huntley Fitzpatrick werden die Leser Zeuge einer wunderbaren Sommerliebe, wie sie im Buche steht. Samantha Reed ist eine hervorragende Schülerin, hübsch und vor allem sportlich. Doch glücklich ist sie deswegen keinesfalls, denn Sam steht gewaltig unter dem Pantoffel ihrer alleinerziehenden Mutter, die erneut zur Wahl als Bürgermeisterin kandidiert. Bei der Familie Reed muss alles genau nach Plan laufen, und jeder in der Familie, also auch Sam und ihre ältere Schwester, haben unbedingt ihren Teil dazu beizutragen. Deswegen blickt Sams Mutter stets mit Missmut und Abneigung auf die Nachbarsfamilie Garrett. Die Garretts sind eine klassische Großfamilie, bei der immer etwas los und das Chaos vorprogrammiert ist. Sam hat sich von solchen Menschen bisher fernhalten müssen, aber dennoch beobachtet sie die Nachbars-Familie von ihrem Dach aus nahezu jeden Tag. Bis sie eines Tages auf den verantwortungsbewussten und liebevollen Jase Garrett trifft, der sofort ihr Herz gewinnt. Sam wird schnell Teil der Großfamilie und beginnt eine Beziehung mit Jase, doch die politischen Pläne ihrer Mutter durchkreuzen das junge Liebesglück auf jede nur erdenkliche Art und Weise. Ein von der Seitenanzahl her umfangreicher Lesestoff, der aber vor allem Teenie-Herzen ein paar Tage beschäftigen dürfte.

Eine ganze Ecke vielschichtiger ist da die Roman-Trilogie „His Dark Materials“ von Philip Pullman. Es ist nahezu unmöglich die drei Romane „Der Goldene Kompass“, „Das magische Messer“ und „Das Bernsteinteleskop“ in ein paar Sätzen zusammenzufassen. Auf über 1400 Seiten begleiten Leserinnen und Leser die junge Lyra Belaqua, die aus einer Parallelwelt entstammt und durch ein Gespräch mitbekommt, dass ihre Welt kurz vor einem Krieg steht. Grund dafür ist offenbar ein sonderbarer „Staub“, der noch nicht näher erforscht wurde. Aber erst durch das Zusammentreffen mit der erfolgreichen Mrs. Coulter beginnt für Lyra eine Reise durch ihre eigene und später auch fremde Welten. Ein Abenteuer in drei Teilen, das man keinem jungen Menschen vorenthalten sollte. Komplex, aber dennoch auf hohen Niveau behandelt Pullman Themen wie Religion, Gleichberechtigung und das Erwachsenwerden.

Wenn Bilder mehr als Worte sagen

Auf alle Fälle lustig: „Kein Morgen ohne Sorgen. Handbuch für Verzweifelte“ von Gemma Correll und „Es gibt mehr Sterne als Idioten“ von Meta Bene

Wie mittlerweile bekannt sein dürfte, haben Erwachsene den Spaß an Mal-Büchern wiedergefunden. Aber auch Bilderbücher dürfen gerne unter den Weihnachtsbaum wandern. Eine Entdeckung des Jahres war für mich die aus England stammende Illustratorin Gemma Correll, die sich mit ihren simplen Zeichnungen voll und ganz der weiblichen Welt widmet und sich dabei auch gerne mal um jene kümmert, die mit ihrer eigenen Psyche nicht so ganz im Gleichgewicht sind. Ihre Support-Sticker für Menschen mit psychischen Störungen sind längst ebenso ein Hit wie ihre Sticker-Reihe für Frauen mit Menstruations-Beschwerden. In „Kein Morgen ohne Sorgen. Handbuch für Verzweifelte“ geht es um die manchmal ganz alltäglichen Strapazen vornehmlich von Frauen, aber auch über jene, die nebenbei noch mit depressiven Verstimmungen und Angst-Störungen zu kämpfen haben. Aufmunternd, verständnisvoll und vor allem humorvoll führt Correll durch ihr schmales Büchlein und lässt einen so manch kleinere Sorge kurz vergessen.

Die minimalistischen, aber stets treffenden Tinte-Zeichnungen von Meta Bene wiederum sind vor allem dank der Sozialen Medien längst zum Klassiker avanciert. Mal sind es verstimmte Pinguine, pessimistische Vögel oder Rentiere, die einfach nie zufrieden sind. Durch sein Buch „Es gibt mehr Sterne als Idioten“ ist es seinen Fans endlich möglich, eine Auswahl der besten Zeichnungen des Künstlers ins Regal zu stellen. Darüber kann eigentlich jeder schmunzeln, egal ob alt oder jung.

Nichts ist schöner als vorlesen

Etwas Feines für die Kleinen: „Der Hund, den Nino nicht hatte“ von Edward van de Vendel und „Ich groß, Du klein“ von Lilli L’Arronge

Fast alle kennen das Buch „Weißt Du eigentlich, wie lieb ich dich habe?“ von Sam McBratney. Die dort enthaltenen beiden kleinen Hasen buhlen beinahe in sämtlichen Kinderzimmern Deutschlands darum, wer wen lieber hat. Etwas origineller ist jedoch „Ich groß, Du klein“ von Lilli L’Arronge. In diesem schönen Bilderbuch führen zwei Wiesel durch die kleinen, aber feinen Unterschiede zwischen Groß und Klein, und erzählen, warum das große Wiesel das kleine Wiesel so besonders lieb hat. Ein liebenswertes Buch, das durch sein Reim-Schema schnell zum Auswendiglernen einlädt. Es gehört neben jedes Kinderbett.

„Der Hund, den Nino nicht hatte“ von Autoer Edward van de Vendel und Illustrator Anton van Hertbruggen hat dieses Jahr den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Bilderbuch gewonnen. Das in erdigen Farben gehaltene Buch erzählt die Geschichte des Jungen Nino, der sich nichts sehnlicher als einen Hund wünscht. Da er keinen hat, beginnt er sich den idealen Hund als Begleiter vorzustellen, der mit ihm so manches Abenteuer bestreitet. Zum Geburtstag bekommt Nino allerdings einen echten Hund, und obwohl er sich zu Beginn freut, stellt er schnell fest, dass sein realer Hund wenig mit seinem Ideal-Hund zu tun hat. Eine liebevolle Geschichte mit eindrucksvollen Bildern über Erwartung und Realität.

Bücher voller Zauber

Weihnachtliche Lektüren: „Tage wie diese“ von John Green und anderen, „Prost Weihnachten“ von John B. Keane und „Hinter verzauberten Fenstern: Eine geheimnisvolle Adventsgeschichte“ von Cornelia Funke

Last but not least werden zu Weihnachten immer gerne auch Weihnachtsbücher gekauft. So manches ist jedoch nur ein sehr kurzes Vergnügen und landet schnell in der hintersten Ecke des Bücherregals. Anders verhält sich die Sache bei „Prost Weihnachten! Irische Weihnachtsgeschichten“ von John B. Keane. Zum einen, weil dieses Buch wahnsinnig Lust auf die grüne Insel macht, und zum anderen, weil man nicht umhinkommt, über Keanes Geschichten zu schmunzeln. Denn dort passiert während der Weihnachtszeit im ländlichen Irland allerhand Kurioses. Von heiligen Kälbern bis hin zu einem vierten Heiligen bleibt Lesern am Ende nur noch ein kräftiger Schluck eines irischen Whiskeys übrig, um die Geschichten entsprechend zu würdigen. Aber auch ohne Whiskey sind diese Weihnachtsgeschichten eine gelungene Abwechslung zum ansonst so normalen Weihnachts-Trott.

„Tage wie diese“ ist ein Band mit drei Kurz-Romanen – unter anderem vom neuen Helden der Jugendliteratur John Green. Und genau an diese Leserschaft wendet sich dieses Buch auch vornehmlich – wobei sich noch kein Erwachsener beim Lesen eines Jugend-Romans einen Zacken aus der Krone gebrochen hat. In jeder der drei Geschichten geht es um die jugendliche Liebe, um Weihnachten und allerhand gebrochene Herzen. Hinreißend und ein festlicher Schmöker, der die echte Welt eine Runde vor der Tür frieren lässt. Einziges Manko: Das Cover der englischsprachigen Ausgabe ist um einiges festlicher gehalten als das der deutschen.

Cornelia Funke verzaubert nun schon seit Jahren die Herzen der Leser. Ihre Kinder- und Jugendbücher sind fast auf der ganzen Welt bekannt, und die in Amerika lebende Autorin scheint sich eine wunderbare Geschichte nach der nächsten aus dem Ärmel schütteln zu können. Das ist herrlich, denn schließlich profitieren wir alle davon. „Hinter verzauberten Fenstern: Eine geheimnisvolle Adventsgeschichte“ ist schon jetzt ein Klassiker der Weihnachtsgeschichten für Kinder. Egal, ob zum Selberlesen, oder Vorlesenlassen, die Geschichte rund um Julia und ihren verzauberten Adventskalender bringt noch den letzten Grinch in Weihnachtsstimmung.

An Ideen für literarische Geschenke soll es den langeleine-Leserinnen und -Lesern also nicht mangeln. Und wenn doch, so empfehle ich auf alle Fälle einen Gang in eine Buchhandlung, bei der man sich vom Personal beraten lassen kann. Ich für meinen Teil weiß schon genau, welches Schmankerl ich meinen Liebsten unter den Baum lege und werde vor allem die Zeit zwischen den Feiertagen nutzen, um mich ganz bequem und privat in meinen Lesesessel fallen zu lassen.

Rachel Joyce: „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“, Roman, 400 Seiten, Fischer Taschenbuch, ISBN-13: 978-3596195367, 9,99 Euro

Siri Hustvedt: „Die unsichtbare Frau“, Roman, 272 Seiten, Rowohlt Taschenbuch, ISBN-13: 978-3499236037, 9,99 Euro

Frances Hodgson Burnett: „Der geheime Garten“, Roman, 224 Seiten, Arena, ISBN-13: 978-3401065236, 8,99 Euro

John Boyne: „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“, Roman, 288 Seiten, Fischer KJB, ISBN-13: 978-3596811939, 7,99 Euro

Huntley Fitzpatrick: „Mein Sommer nebenan“, Roman, 288 Seiten, cbj, ISBN-13: 978-3570402634, 8,99 Euro

Philip Pullman: „His Dark Materials: Der goldene Kompass, Das magische Messer, Das Bernstein Teleskop“, Trilogie im Schuber, 1456 Seiten, Carlsen, ISBN-13: 978-3551357205, 19,99 Euro

Gemma Correll: „Kein Morgen ohne Sorgen. Handbuch für Verzweifelte“, Comic, 112 Seiten, Verlag Antje Kunstmann, ISBN-13: 978-3956141010, 12,95 Euro

Meta Bene: „Es gibt mehr Sterne als Idioten“, Miniaturen, 96 Seiten, Fischer Taschenbuch, ISBN-13: 978-3596034567, 14,99 Euro

Lilli L’Arronge: „Ich groß – du klein“, Bilderbuch, 56 Seiten, Verlagshaus Jacoby & Stuart, ISBN-13: 978-3942787208, 14,95 Euro

Edward van de Vendel: „Der Hund, den Nino nicht hatte“, Bilderbuch, 40 Seiten, Bohem Press, ISBN-13: 978-3855815524, 14,95 Euro

John B. Keane: „Prost Weihnachten! Irische Weihnachtsgeschichten“, Kurzgeschichtenband, 200 Seiten, Aufbau Taschenbuch, ISBN-13: 978-3746628837, 8,99 Euro

John Green u.a.: „Tage wie diese“, Band mit drei Kurzromanen, 400 Seiten, Arena, ISBN-13: 978-3401506593, 9,99 Euro

Cornelia Funke: „Hinter verzauberten Fenstern: Eine geheimnisvolle Adventsgeschichte“, Kinderbuch, 192 Seiten, Fischer KJB, ISBN-13: 978-3596809271, 8,95 Euro

„Seitenansicht“ erscheint in Kooperation mit der Buchhandlung Decius.

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Kategorien: Literatur

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