Jörg Smotlacha
7. Oktober 2016

Hannover – Deutschlands Epizentrum?

Im Literarischen Salon verhandeln Oberbürgermeister Stafan Schostok und Medienprofessor Lutz Hachmeister die Ambitionen der niedersächsischen Landeshauptstadt

Ist Hannover ein Machtzentrum oder einfach nur Mittelmaß? Lutz Hachmeister und Stefan Schostok diskutieren

Man mag sie gar nicht mehr hören, all die Klischees über Hannover. Die Provinz-Stadt, die Hannover angeblich ist, doof, langweilig, nichts los. Und man könnte mit Arno Schmidt entgegnen: „Was soll ich in New York? Ich war doch schon zwei Mal in Hannover!“ Aber all das ist natürlich nicht objektiv und ein alter Hut. Interessanterweise ist aber die Frage nach der Bedeutung der niedersächsischen Landeshauptstadt für seine Bewohnerinnen und Bewohner meistens marginal – was sie wiederum so sympathisch macht und von Berlinern und Hamburgern deutlich unterscheidet.

Keine Frage: Die Hannoveranerinnen und Hannoveraner lieben das Understatement. Der Frage, ob Hannover einfach nur Mittelmaß darstellt oder doch angesichts mehrerer Bundeskanzler, Bundespräsidenten und Spitzenkandidaten eher ein unterschätztes Machtzentrum der deutschen Politik darstellt, geht heute im Literarischen Salon der Medienprofessor Lutz Hachmeister im Zwiegespräch mit Oberbürgermeister Stefan Schostok nach. Thematisiert werden auch Medien-Phänomene wie Fritz Haarmann oder Oliver Pocher. Und natürlich steht Hachmeisters Buch „Hannover. Ein deutsches Machtzentrum“ im Mittelpunkt der Debatte. Auf selbige freut sich Moderator Jens Meyer-Kovac. Die Gesprächsrunde ist Auftaktveranstaltung zur „24h Literaturwerkstatt Hannover“, mit der die niedersächsische Landeshauptstadt auf ihr literarisches Potential aufmerksam machen möchte.

Freitag, 7. Oktober 2016:
„Hannover. Ein deutsches Machtzentrum. Mittelmaß und Mittelpunkt: Eine Stadt netzwerkt sich nach oben“, Gespräch mit Lutz Hachmeister und Stefan Schostok, Literarischer Salon, Leibniz Universität, Conti-Hochhaus, Königsworther Platz 1, 14. Etage, 30167 Hannover, Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 7 Euro, ermäßigt: 4 Euro

(Foto: Pressefoto/Literarischer Salon/privat/Ch. Burkert)

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Kategorien: Lokales, Medien, Tagestipps

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