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Auf einen versöhnlichen Jahresabschluss

Abseits – Hannover 96 vor dem Spieltag. Morgen: das Heimspiel gegen den SV Sandhausen

So feiert Hannover Weihnachten: morgen in der Nordkurve!

Der letzte Spieltag der Zweiten Fußball-Bundesliga ist noch voll im Gange, doch eine Sache steht schon vor dem Ende fest: Hannover 96 wird mindestens auf Relegationsplatz drei in die Rückrunde starten. Bleibt das so, stünde der Verein einen Platz hinter den eigenen Erwartungen. Doch daran kann sich morgen noch ein bisschen was ändern. Und betrachtet man den bisherigen Saisonverlauf, dann muss man sagen: Hannover 96 ist voll auf Kurs. Die Adaption der etwas anderen Gangart dauerte zwar länger als erhofft, doch auch der große Aufstiegs-Konkurrent VfB Stuttgart hatte zu Beginn des Liga-Betriebs so seine Problemchen. Dank des Sieges über selbigen am vergangenen Montag stehen die Roten aktuell nur einen Punkt hinter dem VfB. Und nach dem gestrigen Remis des anderen Konkurrenten aus Peine-Ost beim Karlsruher SC könnte morgen im Falle eines Sieges auch diese Mannschaft noch überholt werden. Da die Schwaben am Sonntag mit den Würzburger Kickers einem starken Gastgeber gegenübertreten werden, ist für Hannover 96 am letzten Spieltag der Hinrunde folglich sogar noch die Tabellenführung möglich. Oder eben das Minimalziel: Platz 2.

Bloß nicht zu siegessicher sein

Hannover ist das Team der Stunde. Aus den letzten sechs Partien holten die Roten vier Siege und zwei Remis, 14 Punkte – Bestwert in diesem Zeitraum. Darüber hinaus stellte 96 gegen den VfB erneut unter Beweis, dass es nach einem Rückstand zurückkommen und punkten kann. Bereits zwölf Zähler konnten nach Rückstand noch geholt werden, darunter drei Siege, was ebenfalls den Bestwert der Liga darstellt. Doch auch wenn Hannover 96 die letzten fünf Heimspiele allesamt gewonnen hat und dabei drei Mal ohne Gegentor blieb, so sollten die Kicker von Trainer Daniel Stendel trotzdem nicht zu siegessicher in die morgige Partie gegen den SV Sandhausen gehen. Denn zum einen treffen beide Teams heute zum ersten Mal aufeinander, weswegen der Gegner sicherlich ein wenig unausrechenbar bleibt, und zum anderen kann auch der SV Sandhausen eine gute Form nachweisen. Die Baden-Württemberger haben aus den letzten fünf Partien zehn Punkte geholt und nur gegen die Eisernen von Union Berlin verloren, wovon ja auch 96 ein Liedchen singen kann. Darüber hinaus gewannen die Sandhausener ihre letzten beiden Auswärtspartien mit 3:1 – ein weiterer Erfolg auf des Gegners Platz würde einen Vereinsrekord bedeuten. Vorsicht ist also geboten, der SV wird heiß sein!

Die Tabellenspitze vor Augen

Hannover 96 kann morgen also sogar Herbstmeister werden – einen eigenen Sieg gegen Sandhausen vorausgesetzt und einen Punktverlust des Rivalen aus Stuttgart in Würzburg. Doch die Tabellenführung wäre nur ein Sonderbonus, denn einen Sieg sind Stendel und seine Mannen ihrem Klubchef Martin Kind ohnehin noch schuldig. Und den Fans sowieso, denn Weihnachtsgeschenke verteilen Fußball-Clubs am liebsten zu Hause. Ich denke, dass auch ein möglicher Vereinsrekord den SV Sandhausen nicht zu einem Punkterfolg in Hannover tragen wird. Keine Frage: Die Roten haben Fahrt aufgenommen. Es ist sogar schade, dass jetzt die Winterpause kommt – was sich auch Uffe Bech denken wird. Hannovers dänischer Flügelspieler ist endlich wieder fit und steht gegen Sandhausen wohl zum ersten Mal im Zweitliga-Aufgebot von Hannover 96. Eine weitere Option für die beste Offensive der Liga. Doch zurück zum Eingemachten: Hannover wird sein letztes Heimspiel in diesem Jahr mit einem versöhnlichen 3:1-Heimerfolg beenden. Da kann Weihnachten doch kommen. Die Abseitsredaktion wünscht ein frohes Fest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Sonntag, 18. Dezember 2016, 13.30 Uhr:
Hannover 96 – SV Sandhausen

(Foto: Susanne Haupt)

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