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Zwischen Prachtbauten und Stadtwald

Der Stadtteilspaziergang der Stattreisen führt heute durch das Zoo-Viertel

Ein Haus, das Geschichten erzählt: Die Hindenburgvilla in der Bristoler Straße

Zoo-Viertel. Das ist irgendwie da, wo man sich dauernd irritiert umschaut und denkt: Wahnsinn, wo kommen nur diese strahlenden Altbauten her. Zumindest geht es mir meistens so. Und das Zoo-Viertel konnte in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder aufrüsten und so vor allem die Mietpreise deutlich über dem Durchschnitt halten. Man hat eben nicht nur diese Prachtbauten zu bieten, sondern auch die Nähe zum Zoo Hannover und zur Eilenriede, dem 640 Hektar großen Stadtwald Hannovers. Das Zoo-Viertel wird auch gerne mal Hindenburgviertel genannt. Grund dafür war der spätere Reichspräsident Paul von Hindenburg, der von 1919-1925 in diesem Viertel wohnte und nicht nur zum Ehrenbürger ernannt wurde, sondern auch eine eigene Villa geschenkt bekam. Die Villa gibt es übrigens immer noch zu bestaunen.

Viel mehr weiß man aber meistens nicht über das Zoo-Viertel. Kaum jemand weiß aus dem Stand, wann überhaupt der Zoo eröffnet wurde, welche Geschichten die Häuserfassaden zu erzählen haben und welche Persönlichkeiten hier sonst noch durch die Straßen gewandert sind. Abhilfe kann da am besten ein Stadtteilspaziergang mit Stattreisen schaffen. Dort spaziert man heute unter dem Motto „Große Tiere, große Töne: Das Zoo-Viertel“ durch das besagte Quartier und kann sich von Kennern der Historie noch etwas beibringen lassen.

Sonntag, 2. Juli 2017:
„Große Tiere, große Töne: Das Zoo-Viertel“, Treffpunkt: Eingang Musikschule, Emmichplatz 1, 30175 Hannover, Beginn: 17 Uhr, Dauer: etwa 2 Stunden, Teilnahmekosten: 9 Euro (keine Voranmeldung erforderlich)

(Foto: Bernd Schwabe/Wikipedia, Copyright: CC BY-SA 3.0 [2])

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