Jörg Smotlacha
15. Juli 2017

Nähen für den Hunger

Die Bösen Schwestern präsentieren ihr Programm “Friede, Freude, Fegefeuer” – wie immer in der Marlene

Lassen den lieben Gott keinen guten Mann sein: Die Bösen Schwestern

Sie sind bekannt für ihre schwarzhumorigen und böse-sarkastischen Programme – die Bösen Schwestern, die ihr Unwesen in der kleinen Marlene in Hannovers Innenstadt treiben. In ihrem neuesten, betitelt mit “Friede, Freude, Fegefeuer”, geht es denn auch um nicht weniger als um Verderben, Tod und Teufel. Oder besser geasgt um die Hausfrau Magda, die ihrem Pastor Engel katholisch ergeben ist, und ihre beste Freundin Anita, die gerne ein paar Likörchen kippt und den lieben Gott “einen guten Mann sein lässt”.

Erwartet wird Bruder Benedick, dessen Vortrag von der Sing-Gruppe “Nähen für den Hunger” künstlerisch begleitet werden soll. Doch so einfach ist das nicht: Benedick hängt am Flughafen fest, weil sein Gepäck nicht kommen will, und Magda und Anita hauen sich derweil jede Menge Eierlikör und Sahnekuchen rein und singen fromme Lieder. Auf dass das Jüngste Gerücht bald kommt! Gotteslästerung geht auch pädagogisch wertvoll.

Samstag, 15. Juli 2017:
Die Bösen Schwestern: “Friede, Freude, Fegefeuer”, Marlene, Prinzenstraße/Ecke Alexanderstraße, 30159 Hannover, Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 18,50 Euro

  • weitere Vorstellungen:
  • Freitag, 21. Juli, 20 Uhr
  • Samstag, 22. Juli, 20 Uhr
  • Freitag, 28. Juli, 20 Uhr
  • Samstag, 29. Juli, 20 Uhr
  • Freitag, 4. August, 20 Uhr
  • Samstag, 5. August, 20 Uhr

(Foto: Pressefoto/Marlene)

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Kategorien: Bühne, Tagestipps

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