Henning Chadde
11. August 2017

Simply blues!

Schwarz, treibend, dreckig und stark: Die Blues-Voodoo-Magiere Hodja sind heute zu Gast im Café Glocksee

Maximum-Reduzierer mit ordentlich Blues und Soul im Arsch: Hodja

“Reduce to the max!” Diese Vorgabe haben die Dark-Blueser Hodja verinnerlicht wie keine zweiten. Als Seiten-Projekt der legendären und vollbesetzten Reverend Shine Snake Oil Co. vor einigen Jahren entstanden, stehen Hoja in reduzierter Trio-Besetzung mit Gitarre, Drums und Gesang für die absolut dunkle und roh-entkleidete Seite des Blues. Durchzogen mit jeder Menge schwitzendem Soul und dreckigem Rock’n'Roll der äußerst knarzigen Seitenaus-Linie.

Keine Frage, nicht zuletzt durch den manisch-genialen Gesang von Frontmann Gamiel Stone gleichen Hodja-Konzerte weniger einem handelsüblichen Live-Auftritt, denn eher einer intensiv-beschwörenden, musikalischen Voodoo-Messe erster Ekstase-Klasse. Roh, dreckig, wild, schweißtreibend, leidend und erruptiv. Dabei jedoch immer mit einer räudigen Sexyness und düsteren Verführbarkeit aufgeladen, die die Zuschauerinnen und Zuschauer schier aus den seelischen Zuhör-Latschen haut. Ohne Wenn und Aber, einfach nur mit der wortwörtlich schwarzen, entkleideten Seele des Blues’n'Roll. Mehr als nur intensiv nachzuspüren heute im Café Glocksee.

Freitag, 11. August 2017:
Hodja, Support: Tom Wisniewski, Dark Blues und Soul’n'Roll aus Kopenhagen und Hannover, Café Glocksee, Glockseestr. 35, 30169 Hannover, Beginn: 22 Uhr, Eintritt: 13 Euro

(Foto: Pressefoto/noisolution.de)

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Kategorien: Musik, Tagestipps

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