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Alle Neune!

Großes Jubiläum! Wir feiern bis die Leine bebt! Am 25. September gibt es die Herbst-Ausgabe des Kulturkiosk

Zeit für einen neuen, wieder einmal ganz besonderen Kulturkiosk: Wir freuen uns auf eine lange Nacht der Kultur, bei der Live-Musik und Wortakrobatik auf Foto-Kunst und jede Menge gute Stimmung treffen. Auf der Bühne und am Bunte-Tüten-Stand begrüßt das langeleine-Team bei der neunten Auflage seiner Hannover-Soirée eine wie immer charmante Mischung aus Künstlern aller Sparten – und Euch, unser wertes Publikum!

Herr Lerbs - Der Kulturkiosk, 25.09.09

Sorgen für gute Abendunterhaltung: Herr Lerbs

Im musikalischen Programm haben wir das akustische Familienpunkunternehmen Herr Lerbs mit seiner wahnwitzigen Live-Show voller liebevollem Liedgut sowie die Hamburger Ausnahme-Künstlerin Cäthe Sieland mit ihren charmant-verruchten Chansons zwischen 20er-Jahre-Diva und Elektro-Girl. Den literarischen Teil des Abends gestaltet zunächst der König der ganz besonderen und besonders kurzen Kurzgeschichten Peter Düker.

Cäthe Sieland und bellabellinsky - Der Kulturkiosk, 25.09.09

Verblüffen mit außergewöhnlichen Chansons und unglaublichen Bildwelten: Cäthe Sieland und bellabellinsky

Außerdem hat das unverwüstliche Moderatoren-Duo ausnahmsweise die Rollen geteilt: Weil der Kulturkiosk 3,33 Jahre alt wird und seine neunte Auflage feiert, zählt Chef-Conférencier Jörg Smotlacha diesmal seinen eigenen Kollegen an, und Sir Henningway Chadde muss seine besten Short Stories und außergewöhnlichsten Abenteuergeschichten vortragen. Für die künstlerische Umrahmung des Abends ist die hannoversche Fotografin bellabellinsky verantwortlich. Mit einer Vernissage feiert sie ihre erste große Foto-Ausstellung und Werkschau.

Peter Düker und Henning Chadde - Der Kulturkiosk, 25.09.09

Unterhalten mit abenteuerlichen Kurzgeschichten und kurzen Abenteuergeschichten: Peter Düker und Henning Chadde

Zur Aftershow-Party heißt es dann wie immer: Kulturkiosk goes Linden Love! Denn mit dem Kulturkiosk-Kombi-Ticket haben alle Besucher in der 60er-Jahre Halle freien Eintritt bei Hannovers beliebtester Party-Reihe.

Kioskgäste:

Herr Lerbs:
Feinsinnige Lied-Akrobatik am Rande der Epilerbsie

Das ist sozusagen ganz alter Adel: Herr Lerbs bilden das jüngste Glied einer unglaublichen Musiker-Dynastie. Anfangs im Punk verwurzelt, hat sich das Trio mittlerweile internationalen Ruhm in der Singer/Songwriter-Szene erspielt. Die feinsinnigen Texte über Alkohol, Drogen und Geschlechtsverkehr werden begleitet von einer abwechslungsreichen Klangwelt aus traditionellen akustischen Instrumenten.Während Sänger Lerbs als Alleinunterhalter im großen Stile Punk-Events aufrieb und dadurch ein Höchstmaß an Popularität gewann, arbeiteten seine Brüder Mathi Lerbs und Martin Lerbs an einem einzigartigen musikalischen Stil. Aufgewachsen in einem Vorort von Hannover mit dörflichem Charakter experimentierten sie mit Tieren als Musikinstrumenten. Mathi als Perkussionist probierte sich duch Bauer Kocks Viehstall, während Martin unterschiedliche Blastechniken an Amphibien testete. Zum Glück gelang es Lerbs, diesem Unsinn Einhalt zu gebieten und das kreative Potenzial seiner Brüder auf die Kapelle Herr Lerbs zu konzentrieren. So gelang es den Musikern erst kürzlich, das Album “Epilerbsie” zu veröffentlichen, das schon kurz nach dem Verkaufsstart von allen großen Musikmagazinen in den Rang eines wahren Titanen-Albums gehoben wurde.

weiterlesen:
“Wir üben oft vor dem Supermarkt an unserer Performance” – Interview mit Herrn Lerbs [1]

Herr Lerbs im Netz:
www.herrlerbs.de [2]

Cäthe Sieland:
Verführerische Indie-Chansons zwischen Roaring Twenties und Electro New Wave

Cäthe Sieland singt Gedichte. Mit einer atemberaubenden Stimme und der Bühnenpräsenz einer 20er-Jahre Diva, zieht Cäthe das Publikum in ihren Bann. Ihre lyrischen deutschen Texte erzählen in entspanntem Ton von alltäglichen Abgründen. Cäthe über sich: “Ich glaub, ich bin ein Ding. Wenn’s in Bewegung ist, macht’s einen Sinn.” Ein Freund über Cäthe: “Sie scheint nie müde zu sein, selbst wenn sie es schwört. Trifft man sie unterwegs auf der Straße, erinnert sie einen daran, die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen, während sie selbst in der Nase bohrt. Ich wette, sie war schon immer ein kleiner Freak, der irgendwann Schreiben und Lesen gelernt hat und nicht anders herum, wie es doch erstaunlich oft in der Musikerlandschaft der Fall ist. Ihre Lieder sind Einblicke in eine kritische aber doch verspielte Seele, die tut was sie muss: Singen!”. Cäthe Sieland lebt in Hamburg und arbeitet derzeit an ihrem Debüt-Album. Und wenn das kommt, wird es ganz groß.

weiterlesen:
„Musik, Musik, Musik“ – Interview mit Cäthe Sieland [3]

Cäthe Sieland im Netz:
www.myspace.com/caethe [4]

Peter Düker:
Messerscharfer Beobachter mit ausdrucksstarkem Erzähl-Charisma

Peter Düker ist ein Schelm. Ein literarischer Schelm, wie er im Buche steht. Der Preisträger des Stadtkind-Literaturwettbewerbes 2008 gehört zu der Gattung Autoren, die nicht nur geistreiche und zugleich komische Texte schreiben, sondern diese auch ausdrucksstark und charismatisch zu präsentieren wissen. Seine immense literarische Bandbreite reicht dabei von Erzählungen über Kurzgeschichten und humoristische Versdichtung bis zu Liedtexten zwischen Chanson und Pop und wieder zurück. Im Mittelpunkt der pointiert-Betrachtungen stehen dabei zumeist die unwahrscheinlichen Wahrhaftigkeiten und Kuriosa des (persönlichen) Alltagslebens und Erlebens. Autobiografisches, wie zum Beispiel ein tiefer Blick in das frühe Kreuz der Pubertät und der anschließenden „Mannwerdung“, trifft bei Düker wie selbstverständlich auf eine messerscharfe Beobachtung gesellschaftlicher und menschlicher Problemzonen, die einmal mehr eines beweist: Es gibt kein Entkommen, wir alle stecken mittendrin.

weiterlesen:
“Texte, die wahr genug sind, um lustig zu sein” – Interview mit Peter Düker [5]

Peter Düker im Netz:
www.dichter-am-dichter.de [6]

Henning Chadde:
Cool vibrierende Wortgewitter aus den Bermuda-Dreiecken des Alltags

Schiffschaukelbremser, Kirmeskutscher, Fluchtwagenfahrer, Erntehelfer, Fußmodell, Eisenbieger, Ehemann, Tankerkapitän, Autor, Journalist, Moderator, Kulturmanager und Herausgeber – keine Frage, Henning „Henningway“ Chadde hat die Welt gesehen. Und davon erzählt er, denn darüber schreibt er. Seit einer gefühlten Ewigkeit und seit 1995 bei über 400 Auftritten auch auf großen und kleinen Bühnen dieser Republik. Der „Meister der eloquenten Gebrauchsprosa“ (taz) nimmt dabei kein Blatt vor den Mund und legt gewitzt hintergründig und äußerst rasant geschnitten den literarischen Finger in die brennenden Wunden der Zeit. Wie ist das also mit dem unaufhaltsamen Revival des Bonanza-Rades? Warum hat Ché Guevara niemals spanische Billig-Flipp-Flopps getragen? Und – Jesses Maria! – wie verhält sich eigentlich die heutige musikalische Früherziehung proportional zur internationalen Entwicklung des finnischen Death Metals? Fragen über Fragen – Chadde hat die Antworten. Ehrlich, augenzwinkernd, kopfschüttelnd – mitten aus dem Herz der Dinge und immer scharf belichtet.

weiterlesen:
“Der einfachen Vier-Satz-Abenteuergeschichte gehört die uneingeschränkte Zukunft” – Interview mit Henning Chadde [7]

bellabellinsky:
Beeindruckende Bild-Universen und pointierte Betrachtungs-Welten

Die fotografische Karriere von bellabellinsky begann erst vor knapp drei Jahren und doch gehört sie bereits zu den bemerkenswertesten, weil vielschichtigsten und pointiertesten Live- und Konzert-Fotografinnen Hannovers. Dabei bestechen nicht nur ihre Live-Bilder durch eigene, zum Teil abseitige Blickwinkel und Colorierungen. Ihren Motiven wohnt insgesamt eine besondere Ästhetik inne, die den Blick des Betrachters unweigerlich fesselt, in ihren Bann zieht und eine Tür zu neuen Welten öffnet. Kein Wunder, bringt die Weltenbummlerin von ihren Reisen doch stets fotografische Eindrücke und Schnappschüsse mit, die dem Offensichtlichen und Bekannten die ganze Größe und Schönheit des Verborgenen im „Dahinter“ eröffnen. In einer großen Foto-Ausstellung und Werkschau zeigt bellabellinsky nun erstmals eine Auswahl ihrer besten Arbeiten.

weiterlesen:
“Die Schönheit des Verborgenen” – Ankündigung zur Ausstellungseröffnung [8]

bellabellinsky im Netz:
www.bellabellinsky.de [9]

Download:


Kulturkiosk, 25. September 2009, Flyer [10]
(pdf, 514 kb)

(Fotos: Pressefotos)

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