Henning Chadde
19. September 2009

„Texte, die wahr genug sind, um lustig zu sein“

Beim Kulturkiosk von langeleine.de gibt Peter Düker einen tiefen und unterhaltsamen Einblick in sein schriftstellerisches Universum – ein Vorab-Kurzinterview

Im Wortgepäck führt der hannoversche Autor und Bühnenkünstler Peter Düker eine stattliche Auswahl an Werken zwischen abenteuerlichen Kurzgeschichten, lyrisch-satirischen Notaten und punktgenau pointierten Alltagsbeobachtungen. Zeit also, dem Großmeister des geschriebenen und gesprochenen Wortes mit ein paar Fragen auf den kreativen Zahn zu fühlen.

Peter Düker

Umarmt prosaisch das Publikum des Kulturkioskes: Peter Düker

langeleine.de: Hallo Herr Düker. Vorweg: Was macht ein aristokratischer Lebemann und Bonvivant wie Sie eigentlich neben der Literatur?

Peter Düker: Ausschlafen.

ll: Und wie ist Eure Durchlaucht zum Schreiben gekommen?

Düker: In den Sommerferien 82 hatte ich ein Gipsbein und sehr viel Zeit.

ll: Was war das schönste und aufregendste Bühnenerlebnis, das er je hatte?

Düker: Als mir in der Tui-Arena Tausende Fans Geld und Textilien auf die Bühne warfen. Dann bin ich aufgewacht.

ll: Was bedeutet das gute alte Hannover für ihn?

Düker: Ich habe nur eins – dessen bin ich mir immer bewusst.

ll: Was können die geneigten Zuschauerinnen und Zuschauer beim Kulturkiosk von Peter Düker erwarten?

Düker: Texte, die wahr genug sind, um lustig zu sein.

ll: Wie würden Sie das Literaturgenre „Abenteuerliche Kurzgeschichten“ – unter dem Sie für den Kulturkiosk ja angekündigt sind – umschreiben?

Düker: Kurze Abenteuergeschichten.

ll: Zum Schluss: Wo sieht er sich in zehn Jahren?

Düker: In der Tui-Arena vor Tausenden Fans, die mir Geld und Textilien auf die Bühne werfen.

ll: Herr Düker, wir danken für das Gespräch.

Nicht verpassen:

Peter Düker ist am Freitag, dem 25. September zu Besuch beim KULTURKIOSK von langeleine.de, wo er mit abenteuerlichen Kurzgeschichten, schelmisch-hintergründigem Textwerk und feinstem Wort- und Hintersinn das Publikum in seinen Bann ziehen wird. Im Anschluss an die Lesung: große Autogrammstunde.

(Foto: Henning Chadde)

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Kategorien: Literatur, Menschen

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