Milena Wurmstädt
11. Juli 2018

Skandal im antiken Griechenland

Im Theater an der List zeigt die English Theatre Group der Leibniz Universität Hannover ein modernes Stück mit antiken Wurzeln

"The Love of the Nightingale", Pressefoto

Seit 30 Jahren führt die English Theatre Group schon Stücke in englischer Originalsprache auf: „The Love of the Nightingale“, Pressefoto

Vergewaltigung, Kindstötung und zwei Schwestern, die trotz allem zusammenhalten. Der Plot, der sich liest, wie die Titelseite der Bild-Zeitung, beruht auf einer griechischen Sage und wurde 1988 von der Royal Shakespeare Company uraufgeführt und stammt von der amerikanisch-britischen Dramatikerin Timberlake Wertenbaker. Das Stück „The Love of the Nightingale“ erzählt die Geschichte der Prinzessin Philomela, ihrer Schwester Procne und ihres Schwagers Tereus. Autor Timberlake Wertenbrake nimmt in dem Stück eindeutig eine feministische Perspektive ein und stellt Fragen nach radikaler Solidarität unter Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft.

„The Love of the Nightingale“ ist trotz seines antiken Ursprunges sehr aktuell. Thematisch lassen sich unschwer Bögen zu aktuellen Themen wie der #metoo-Debatte, rape-culture und der neuen Feminismus-Welle schlagen. Wie die English Theatre Group der Leipniz Universität Hannover mit der hohen Aktualität der Thematik umgeht, kann man heute im Theater in der List sehen.

Mittwoch, 11. Juli 2018:
„The Love of the Nightingale, Theaterstück von Timberlake Wertenbaker, Theater in der List, Spichernstraße 13, 30161 Hannover, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 7 Euro

  • weitere Aufführungen:
  • Donnerstag, 12. Juli, 19.30 Uhr
  • Freitag, 13. Juli, 19.30 Uhr
  • Samstag, 14. Juli, 19.30 Uhr

(Foto: Pressefoto/English Theatre Group der Leipniz Universität Hannover)

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Kategorien: Bühne, Tagestipps

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