Susanne Viktoria Haupt
24. Oktober 2018

Lebensraum Stadt

Die Ausstellung „Urban Living“ im Sprengel Museum setzt sich mit dem Lebensraum Stadt auseinander und bietet dabei vielseitige Betrachtungsweisen

Film ab: „Urban Living“ präsentiert ausgewählte Kurzfilm-Beiträge zum Leben in der Stadt

Die Stadt scheint eine magische Anziehungskraft zu haben. Nicht umsonst platzen weltweit große Metropolen so langsam aus allen Nähten. Und das liegt garantiert nicht nur an einer steigenden Bevölkerungszahl, sondern auch an einer Flucht vom Land in die Ballungszentren. Die Stadt ist nun mal bequem und bietet alles, was man im Alltag braucht. Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, medizinische Versorgung und kulturelles Leben sind hier zu finden. Die ländlichen Regionen hingegen kämpfen immer mehr. Zum Beispiel gibt es kaum noch Ärzte, die sich als Landarzt niederlassen wollen. Das geht nicht nur auf Kosten der medizinischen Versorgung, sondern sorgt auch für eine weitere Landflucht. Und sollte es in der Stadt dennoch zu eng werden, dann bleibt einem immer noch die Suburbanisierung. Soll heißen: Die Menschen flüchten vom Stadtkern in die umliegenden Gebiete und sorgen dort für eine Verstädterung der suburbanen Lebensräume.

Aber wie ist das Leben in der Stadt eigentlich so? So zwischen steigenden Mieten, Straßenlärm und dem Wunsch nach Entschleunigung? Wie nehmen wir die Stadt eigentlich wahr? Und wie bewegen wir uns innerhalb des urbanen Raumes? Das und viele weitere Fragen waren Grundlage für den Wettbewerb, den die jungen Freunde des Sprengel Museums ausgeschrieben haben. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden insgesamt 25 Kurfilm-Beiträge eingesandt. Noch bis zum 6. Januar werden die ausgewählten Kurzfilme zum Thema „Urban Living“ im Sprengel Museum aktuell in einer Ausstellung gezeigt. Mit dabei sind Arbeiten von Kuesti Fraun, Rupert Höller, Nicola von Leffern, Sabrina Mertens und Gregor Steinmetz.

Mittwoch, 24. Oktober 2018:
„Urban Living“, Ausstellung mit Kurzfilmen, Sprengel Museum, Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover, geöffnet: 10-28 Uhr, Eintritt: 7 Euro, ermäßigt: 4 Euro

  • Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Januar 2019 zu sehen
  • Öffnungszeiten: Di 10-20 Uhr, Mi bis So 10-18 Uhr
  • freitags Eintritt frei

(Foto: Pressefoto/Sprengel Museum)

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Kategorien: Film, Kunst, Tagestipps

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