Milena Wurmstädt
17. Dezember 2018

Braucht Hannover mehr Kopenhagen?

Heute Abend ist der Kopenhagener Architekt Jan Gehl zu Gast im Literarischen Salon

Setzt sich für menschengerechte Stadtplanung ein: Jan Gehl

Was macht Städte lebenswert? Seit der Industrialisierung und dem „Boom“ der Städte haben Menschen auf diese Frage sehr unterschiedliche Antworten gegeben. So lobte der Spiegel Ende der 1950er-Jahre zum Beispiel Hannover noch für sein umfassendes Stadt-Autobahnnetz. Seit einigen Jahren werden hingegen Forderungen nach mehr Natur, weniger Autos und besserem Fahrradweg-Ausbau sowie guter Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel immer lauter. Ein Name, an dem man in diesem Zusammenhang nicht vorbeikommt, ist Kopenhagen. Die Stadt gilt als eine der fahrradfreundlichsten Städte weltweit.

Und wer wäre ein besserer Ansprechpartner für grüne Stadtplanung, als ein Kopenhagener Architekt, der als einer der Hauptverantwortlichen für den Status gilt, den die dänische Hauptstadt heute weltweit genießt? Architekt Jan Gehl wird im Gespräch mit Moderator Joachim Otte heute im Literarischen Salon der Universität Hannover über seine Arbeit sprechen und mit dem Publikum darüber diskutieren, wie gutes Leben in der Stadt möglich ist.

Montag, 17. Dezember 2018:
Jan Gehl: „Das Wunder von Kopenhagen — Copenhagenize: Ist die autogerechte Stadt auch menschengerecht?“, Literarischer Salon, Audimax der Leibniz Universität, Welfengarten 1, 30167 Hannover, Eintritt: 8 Euro, ermäßigt: 5 Euro, Beginn: 20.30 Uhr

(Foto: Pressefoto/Literarischer Salon)

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Kategorien: Literatur, Tagestipps

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