Milena Wurmstädt
23. Januar 2019

Schnell schnell

Im Bildungsverein Hannover hält der Historiker Sascha Schießl einen Bildvortrag über die Situation von Flüchtenden auf der „Balkanroute“

Engagierter Berichterstatter: Sascha Schießl

„Yalla yalla“ – sinngemäß in etwa mit „Schnell schnell“ zu übersetzen, hat seinen Weg längst in die deutsche Alltagssprache gefunden. Unter diesem Slogan veröffentlicht auch der studierte Historiker Sascha Schießl seit einiger Zeit auf seinem Blog Texte und Fotos über die „Balkanroute“. Hierbei geht es um eine der Routen, über die viele Menschen, die beispielsweise aus Syrien und dem Irak fliehen, sich auf den Weg nach Europa machen.

Sascha Schießl war selbst auf der „Balkanroute“ unterwegs und ist ehemaliges Mitglied des niedersächsischen Flüchtlingsrats. In seinem heutigen Bildvortrag im Bildungsverein Hannover berichtet Schließl, mit welch massiver Gewalt schutzsuchende Menschen an der EU-Grenze abgewehrt und somit an der Möglichkeit der Asylantragstellung gehindert werden. Er erzählt aber auch von positiven Dingen, beispielsweise davon, wie die Menschen mit dieser Situation umgehen und sich selbst organisieren, um für ihre Rechte zu kämpfen.

Mittwoch, 23. Januar 2019:
„Gestrandet vor den Toren der EU: Schutzsuchende Menschen auf der ‚Balkanroute'“, Bildvortrag von Sascha Schließl, Bildungsverein, Wedekindstr. 14, 30161 Hannover, Beginn: 19 Uhr, Eintritt frei

(Foto: Pressefoto/Yalla Yalla Europe)

Wenn Dir dieser Text gefällt, teile den Artikel auf Facebook,
hinterlasse einen Kommentar oder abonniere unseren RSS-Feed!

Artikel drucken

Kategorien: Politik, Tagestipps

Kommentiere diesen Artikel