Lena Stiewe
11. Februar 2019

Zurückgeträumt

„La Boum – die Fete“: Das Lodderbast holt den Kultfilm der 1980er-Jahre vollkommen zurecht wieder einmal auf die große Leinwand

Zurück in die dämmrigen Wohnzimmer-Feten Achtziger: „La Boum – die Fete“

Kaum ein Film steht mehr für die Zeit der Jugend, die ersten Feten ohne die Eltern, den ersten Schwarm und richtig enges Tanzen. Für unschuldiges Rumknutschen, die erste große Liebe und das wachsende Unverständnis gegenüber dem Mist, den die Eltern so machen: „La Boum – die Fete“ aus dem Jahre 1980 ist ein zeitloser Klassiker. Die 13-jährige Vic, gespielt von der entzückenden Sophie Marceau, lebt neu in Paris, ist vollkommen neu in der Welt der Pubertät und dem Kennenlernen von diesen Jungs, und sie erlebt zum ersten Mal richtig Krach zwischen ihren Eltern, die nur knapp an einer Scheidung vorbeischlittern.

Selbst der Soundtrack von „La Boum“ ist eine einzige Hommage an die Gefühle, die man eben mit diesem Streifen verbindet: Richard Sandersons Welthit „Dreams are my reality“ ist so schmalzig, dass er auch wirklich nur in diesem einen Kontext funktioniert. Also: Losträumen, Songext im Geiste schonmal abrufen und hin ins Lodderbast, wo der Streifen heute im französischen Original mit Untertitelkn läuft. Hach, diese Erinnerungen. Und Popcorn nicht vergessen…

Montag, 11. Februar 2019:
„La Boum – die Fete“, Spielfilm von Claude Pinoteau, F 1980, 110 min., OmU, Lodderbast, Berliner Allee 56, 30175 Hannover, Beginn: 19 Uhr, Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 8 Euro

(Foto: Pressefoto/Filmplakat)

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Kategorien: Film, Tagestipps

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