Milena Wurmstädt
25. Februar 2019

Von Herkunft, Ankunft und dem Dazwischen

Auf der Suche nach der Heimat: die kollektive Autobiografie „In-Out-Side“ im Ballhof Zwei

Setzen sich mit ihrer Herkunft auseinander: die Darstellerinnen und Darsteller des Stückes „In-Out-Side“

Mit dem Thema Heimat ist es ein bisschen wie mit dem Tod von Karl Lagerfeld, man wird damit konfrontiert, ob man will oder nicht. Das kann angenehm, aber auch befremdlich bis schmerzhaft sein. Das zeigt nicht nur das neugegründete Heimat-Ministerium, sondern jetzt auch die kollektive Autobiografie des Yalla-Ensembles im Ballhof Zwei. Unter dem Titel „In-Out-Side“ werden hier Themen wie die Herkunft und die eigene Biografie schauspielerisch behandelt.

Grundlage des Stückes ist kein im Vorhinein schon feststehender Handlungsverlauf, sondern es basiert auf den persönlichen Erfahrungen der Beteiligten. Deren Biografien haben ihren Beginn unter anderem in China, dem Irak und in Afghanistan genommen. Was kann Heimat sein? Wo und wie manifestiert sie sich? Wann werden wir mit ihr konfrontiert? Die Beteiligten suchen nicht nur auf der Bühne, sondern auch auf der Leinwand nach möglichen Antworten. Wie das passiert, dürfen die Zuschauerinnen und Zuschauer heute im Ballhof Zwei erfahren.

Montag, 25. Februar 2019:
„In-Out-Side“, Theaterstück, Eine kollektive Autobiografie des Yalla-Ensembles, Ballhof Zwei, Knochenhauerstraße 28, 30159 Hannover, Beginn 19.30 Uhr, Eintritt: 18 Euro

  • weitere Auführungen:
  • Samstag, 2. März, 19.30 Uhr
  • Samstag, 20. April, 19.30 Uhr

(Foto: Pressefoto/Niedersächsisches Staatstheater/Moritz Küstner)

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Kategorien: Bühne, Tagestipps

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