Susanne Viktoria Haupt
17. April 2019

Klang und Kunst

Die Konzertreihe „Seitwärts“ begrüßt heute im Kulturpalast Linden die Musiker Günter Heinz und Willi Hanne

Was Günter Heinz so alles mit Blas-Instrumenten anstellt, ist einfach sagenhaft

Früher lernte man angeblich in der Grundschule noch Blockflöte. Und ich bin sehr froh, dass ich davon verschont geblieben bin. Blockflöte klingt zumindest in der Anfangszeit grauenvoll. Ich freue mich daher immer noch darüber, dass mein eigener Sohn sehr schnell von Blockflöte auf Klavier umgestiegen ist. Sonst hätte man irgendwann über eine aus dem Fenster geflogene Flöte berichten müssen. Aber es gibt eben auch Menschen, die wahrscheinlich irgendwann einmal mit einer banalen Blockflöte begonnen haben und sich wahrlich in den Flöten-Olymp hinauf geflötet haben. Dazu gehört auf alle Fälle Günter Heinz, der neben der Flöte auch Posaune und Zurna spielen kann. Spielen wäre sogar zu wenig gesagt, denn das richitge Wort für seine Aktivitäten lautet eher zaubern.

Und heute zaubert Günter Heinz nicht alleine, sondern mit seinem Musiker-Freund Willi Hanne zusammen. Hanne ist versierter Schlagzeuger und weiß auch sonst sehr genau, wie und womit man einen wirklich guten Rhythmus erzeugen kann. Gemeinsam ist das, was Heinz und Hanne fabrizieren, nicht nur Musik, sondern eine fantastische Klangkunst, die heute Abend im Kulturpalast Linden präsentiert wird. Initiiert wird das Ganze von der „Seitwärts“-Konzertreihe, die man sich dringend als Indikator für einen gelungenen Abend merken sollte.

Mittwoch, 17. April 2019:
Seitwärst Avantgarde Session, Günter Heinz und Willi Hanne, Kulturpalast Linden, Deisterstraße 24, 30449 Hannover, Beginn: 20 Uhr

reinhören:
Günter Heinz 2012

(Foto: Pressefoto/Kulturpalast Linden)

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Kategorien: Musik, Tagestipps

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