Jörg Smotlacha
29. Mai 2019

Von den Grenzen des Freien Willens

Die Performance „Musik für unaufführbares Theater“ setzt sich im Kulturzentrum Pavillon mit den Formen der Selbstzensur auseinander

"Musik für unaufführbares Theater", Szenenfoto

Eine performerische Tour de Force: „Musik für unaufführbares Theater“, Szenenfoto

„Musik für unaufführbares Theater“ nennt sich eine theatrale Performance zwischen Sound-Installation und intimen Kammerspiel, die sich anhand verschiedener künstlerischer Formen mit dem Thema Selbstzensur befasst. Das Bühnenstück stammt aus einer Kooperation des Theater-Regisseurs Adel Abdel Wahab mit dem Berliner Musiker Alexander Paulick-Thiel, der durch die Bands Kante und Kreidler bekannt ist.

Auf der Bühne reagiert der Tänzer und Performer Mohamed Fouad auf verschiedene Stimuli der Selbstzensur. In einer wahren Tour de Force verkörpert der Künstler, der in Paris und Alexandria lebt, Angst, Verwirrung, Einsamkeit und Isolation und wagt die Darstellung von Gewalt, Chaos, Verwundbarkeit, Öffentlichkeit, Privatleben, dem Selbst, dem Anderen und dem Universum. Sowohl Text und Musik als auch Tanz, Körper und Skulptur spielen eine Rolle, wenn es um das Thema Freier Wille versus Unterwerfung geht.

Mittwoch, 29. Mai 2019:
„Musik für unaufführbares Theater“, Bühnenstück von Alexander Paulick-Thiel und Adel Abdel Wahab, Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 17 Euro, ermäßigt: 12 Euro

(Foto: Pressefoto/Kulturzentrum Pavillon)

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Kategorien: Bühne, Tagestipps

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