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Heilung und Eskalation

Im Kulturzentrum Faust zeigt die Bühne der Vergessenenen heute ihr Stück „Irre ist menschlich“

"Irre ist menschlich", Theaterstück von der Bühne der Vergessenenen

Satirisches Debüt mit gesellschaftskritischen Aspekten: „Irre ist menschlich“, Pressefoto

Wer ist irre? Wer ist normal? Nichts Genaues weiß man – und warum auch? Das Bielefelder Laientheater-Projekt Die Bühne der Vergessenen hat sich mit dem Stück „Irre ist menschlich“ ein satirisches Debüt ausgesucht, bei dem es um Tierversuche, Tabletten und anderen Wahnsinn geht.

Der Inhalt geht so: In der psychiatrischen Klinik „Kleiner Albert“ sitzen die Patienten Stern, Börns und Schmidt und hoffen auf bessere Zeiten. Was den depressiven Herrn Stern betrifft, geht es dabei gar nicht mal so sehr um ihn selbst. Bei Herrn Dr. Börns dreht sich zwar alles um ihn selbst, aber dafür ist er überzeugt, er brauche gar keine Behandlung. Herr Schmidt schließlich hat einfach nur Angst – ohne recht zu wissen, wovor eigentlich. Das Problem: Auch die zuständige Ärztin fühlt sich immer mehr überfordert. Und dann entdecken die Patienten, dass es ein brisantes Thema gibt, das sie alle verbindet. Und plötzlich liegen Heilung und Eskalation erschreckend nahe beieinander…

Dienstag, 11. Juni 2019:
„Irre ist menschlich“, Theaterstück von der Bühne der Vergessenen, Warenannahme, Kulturzentrum faust, Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht

(Foto: Pressefoto/Kulturzentrum Faust)

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