Jörg Smotlacha
3. Juli 2019

Nie war Weltschmerz schöner

Melancholisch und spannend: Die amerikanische Indie-Band Low gastiert heute im Café Glocksee

Low

Gelten als Erfinder des Slowcore: Low

Low halten absolut, was ihr Name verspricht. Die US-amerikanische Band aus Minnesota spielt eine dermaßen langsame, schleppende und düstere Musik, dass es schon wieder eine Wucht ist – und das seit 26 Jahren. Dabei prägen Gitarrist Alan Sparhawk und Schlagzeugerin Mimi Parker die Musik mit ihrem harmonischen zweistimmigen Gesang. Unterstützt wird das Paar, das auch verheiratet ist, von Bassist Steve Garrington.

Das aktuellste, vierzehnte Album der Band heißt „Double Negative“ und wurde von Kritikern als bisher bestes der Bandgeschichte gelobt. Kein Wunder, denn das war auch bei den Vorgängeralben nicht selten der Fall, schaffen es Low doch, sich immer wieder neu zu erfinden, ohne den Kern ihres düsteren, von Weltschmerz geprägten Sounds zu verraten. Elektronischer sind sie geworden, doch das tut der melancholischen Atmosphäre und der spannenden dunklen Dynamik ihrer Musik keinen Abbruch. Heute sind Low im Café Glocksee zu Gast.

Mittwoch, 3. Juli 2019:
Low, Café Glocksee, Glockseestr. 35, 30169 Hannover, Beginn: 21 Uhr, Eintritt: 28 Euro

(Foto: Pressefoto/Café Glocksee/Shelly Mosman)

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Kategorien: Musik, Tagestipps

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