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Magische Momente

Im Literaturhaus Hannover liest Jochen Schimmang aus seinem aktuellen Buch „Mein Ostende“

Jochen Schimmang

Vor Ort mit nur wenigen Zuschauer*innen, daher zeitgleich auch online präsent: Jochen Schimmang

Im Jahr 2019 hat das Land Niedersachsen 2019 erstmals den „Walter-Kempowski-Preis für biografische Literatur“ vergeben. Er zeichnet „Autorinnen und Autoren aus, denen es mit ihren literarischen Arbeiten gelingt, die Einflüsse und Auswirkungen zeitgeschichtlicher Ereignisse auf die individuelle Biografie darzustellen“. Das Privileg, der erste Preisträger zu sein, hat der aus Northeim stammende Autor Jochen Schimmang erhalten.

Sein Roman „Mein Ostende“ zeichnet die Geschichte der einst als mondänes Seebad zu Ruhm gekommenen belgischen Küstenstadt nach. Auch für Schimmang war die Stadt nur Transit-Station auf der Reise nach England, „bis er eines kalten November-Abends als letzter Gast in einem Ostender Lokal so warm empfangen wurde, dass er fortan den Ort und seine bewegte Geschichte für sich entdeckte“. Und plötzlich wird Ostende zu einem Ort der Geschichte, denn hier treffen Friedrich Engels und Georges Simenon ein – und Schimmang erzählt von magoischen Momenten und einer besonderen Erleuchtung am Ostender Strand.

Im Literaturhaus Hannover ist Schimmang nun wie lange geplant zu Gast, doch angesichts der derzeit gültigen allgemeinen Veranstaltungsbeschränkungen dürfen nur 20 Personen vor Ort sein. Interessierte sollten sich anmelden [1]. Alle anderen haben immerhin die Möglichkeit, die Veranstaltung im Stream zu verfolgen.

Dienstag, 30. Juni 2020:
Jochen Schimmang: Werkgespräch, Lesung, moderiert von Thomas Schaefer, Video verfügbar auf der Webseite des Literaturhauses Hannover [2], Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt gegen Spende

(Foto: Pressefoto/Literaturhaus Hannover/Eric Wolfe)

[3]
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