Jörg Smotlacha
21. August 2020

Ein Festival ohne Bühne

Beim Mini-Festival „Hannover hört hin“ gibt es heute im Georgengarten einen Poetry Slam – über Kopfhörer

"Hannover hört hin!", Pressemotiv

Der Georgengarten lädt zur Picknick-Atmosphäre: „Hannover hört hin!“, Pressemotiv

Ganz auf den Hörsinn setzt das Mini-Festival „Hannover hört hin“, bei dem sich die Zuschauer*innen im Georgengarten vor dem Museum Wilhelm Busch auf einer großen Wiese versammeln können, um Kultur zu erleben. Gratis und open air. Das Konzept besteht darin, dass sich Besucher*innen während des Festivals kostenlos desinfizierte Kopfhörer ausleihen und auf der Wiese entspannen können. Eine Bühne im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Zwar präsentieren sich alle Beteiligten auch für das Publikum, doch ziehen sich die Künstler*innen während der Show in ihre Sprecher*innen-Zelte zurück, während das Publikum sozusagen alle Beteiligten auf den Ohren hat.

Geplant ist ein dreitägiges Festival mit Talk-Runden, Podcast-Präsentationen und einem Tablequiz für Hörspiel-Enthusiasten. Heute aber ist Hannovers Poetry Slam „Macht Worte!“ zu Gast – und zwar mit einer Spezialausgabe, bei der vor allem Kurzgeschichten gelesen werden. Dabei sind im Georgengarten Kersten Flenter, Janina Mau, Robert Kayser und Stefan Heuer. Henning Chadde und Jan Egge Sedelies moderieren. Es herrscht Picknick-Atmosphäre: Bringt Euch Decken, Picknickkorb und reichlich Getränke mit.

Freitag, 21. August 2020:
„Macht Worte!“, Der erste Kurzgeschichten-Poetry Slam beim Festival „Hannover hört hin!“, Georgengarten, auf der Wiese vor dem Museum Wilhelm Busch, 30167 Hannover, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt frei

(Fopto: Pressefoto/“Hannover hört hin!“)

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Kategorien: Literatur, Lokalitäten, Tagestipps

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