Jörg Smotlacha
26. August 2020

Gut fürs Klima!

Eine Erlebniswanderung ins Tote Moor bietet einen einzigartigen Blick auf Flora und Fauna unserer Region

Das Tote Moor

Nicht weit von Hannover in der sogenannten Moorgest lockt das Tote Moor

Es ist ja schon ein bisschen gruselig, durch ein Moor zu wandern, vor allem, wenn dieses auch noch als tot gilt. Dabei ist doch einfach nur der Name erstmal seltsam. Naturliebhaber*innen wissen natürlich, dass ein intaktes Moor klimaschädliches Kohlenstoffdioxid bindet und ein wichtiger Wasserspeicher ist. Kurz: Es hilft Menschen und Tieren zu überleben. Und so existieren in einem intakten Moor auch zahlreiche diverse und seltene Tier- und Pflanzen-Arten – etwa der Moorfrosch oder die fleischfressende Pflanze Sonnentau.

Das sogenannte Tote Moor befindet sich nun fast in unserer Nachbarschaft im Gebiet der hannoverschen Moorgeest und grenzt an Neustadt am Rübenberge, Eilvese und das Steinhuder Meer. Es ist natürlich keinesfalls schon gestorben, sondern eine interessante Begehung allemal wert. Und diese bietet das Team der Alten Moorhütte in Neustadt-Mardorf: Auf der geführten Moor-Exkursion lernen die Teilnehmenden etwas über die Renaturierung der Moore und die einzigartige Flora und Fauna dieser faszinierenden Landschaft. Etwa zwei Stunden Zeit, wetterfeste Kleidung und ein wenig Proviant sollten eingeplant werden.

Mittwoch, 26. August 2020:
Erlebniswanderung ins Tote Moor, Treffpunkt: Alte Moorhütte, Alte Moorhütte 1, 31535 Neustadt-Mardorf, Beginn: 10 Uhr, Kosten: 3 Euro, Kinder: 1,50 Euro

  • weiterer Termin:
  • Freitag, 28. August, 10 Uhr

Anmeldung:
Tel. 0511 / 61 62 61 23

(Foto: Hajotthu/Wikipedia, Copyright: CC BY-SA 3.0)

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Kategorien: Lokalitäten, Tagestipps

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