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Menschenrechte jetzt!

Die Auftaktveranstaltung des Bündnisses „Menschenrechte grenzenlos“ setzt sich für Solidarität in der Krise ein

Solidarität in der Krise

Solidarität ist ein großer Wort, aber durch Aktion können wir sie leben

Die Corona-Krise hat uns alle schwer betroffen, doch ist es keine Frage, dass ohnehin schon marginalisierte und benachteiligte Menschen um einiges schwerer getroffen wurden als der Rest der Gesellschaft. Und dabei ist es wichtig, dass nicht eine Gruppe gegen die andere ausgespielt wird. Ob obdachlose Menschen oder Geflüchtete: Die Situation der Betroffenen ist katastrophal und kaum jemand erhebt die Stimme für sie. Gleichzeitig versuchen rechte Gruppierungen, Stimmung zu machen, dumme Verschwörungstheorien zu verbreiten und rassistische und antisemitische Hetze salonfähig zu machen.

Umso wichtiger ist es – auch und gerade im Lockdown – den Dialog aufrecht zu erhalten und vehement für Menschenrechte, Demokratie und Solidarität einzutreten, denn das sind die Werte, die unser Leben erst lebenswert machen. Deshalb ist es auch notwendig, Veranstaltungen wie die heutige möglich zu machen: Die Podiumsdiskussion „Solidarität in der Krise!?“ findet mit wenigen angemeldeten Gästen unter Einhaltung aller Hygiene-Regeln in der Warenannahme der Faust statt und ist für alle Interessierten im Live-Stream zu sehen. Eingeladen sind Joanna Mechnich (Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung), Thomas Jatzkowski (Verkäufer des Magazins „Asphalt“), Johanna Thiemecke (Amadeu Antion Stiftung), Johanna Joachim (Medizinstudentin und freiwillige Helferin im Flüchtlingslager auf Samos) sowie Sepehr Sardar Amiri (Gründer von Corona-Hilfsinitiativen) Es moderiert Hanna Legatis.

Mittwoch, 18. November 2020:
„Solidarität in der Krise!?“, Podiumsdiskussion. Auftaktveranstaltung des Bündnisses „Menschenrechte grenzenlos“, Kulturzentrum Faust, Warenannahme, Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover, Beginn: 19 Uhr, Anmeldung für die Präsenzveranstaltung erforderlich, Live-Stream via kargah.de [1]

(Foto: Pressefoto/Dimitrij Czepurnyi)

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