- langeleine.de – Das Online-Journal für Hannover - http://www.langeleine.de -

Digital ist nicht besser, aber zur Not halbwegs ok

Das Historische Museum Hannover würdigt die neuen Zwanziger Jahre mit den alten: „20 aus den 20ern“

Werbeplakat Arbeitsamt 1920er-Jahre

„Das Arbeitsamt vermittelt“, Plakatmotiv aus den 1920er-Jahren

Die Zwanziger Jahre – das sogenannte Goldene Zeitalter! Wie viele Legenden ranken sich um das ach so wilde Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts, das nun bereits sein Hundertjähriges feiern muss? Ganz sicher waren die 1920er-Jahre eine Zeit, in der das kulturelle Leben nur so explodierte. Etwas, wovon wir heute nur noch träumen können. Aber eben auch berichten und zeugen. Und so tut es das Historische Museum Hannover mit seiner angesichts der aktuellen Verbote von vorne herein digital konzipierten Ausstellung „20 aus den 20ern“.

Hierbei zeigt das Museum exakt 20 Objekte aus seiner Sammlung, die prägende Ereignisse und Entwicklungen der 1920er-Jahre aus Hannover beleuchten – zwischen Weltwirtschaftskrise und den angesprochenenen Goldenen Zwanzigern. Keine umfassende Darstellung, sondern der Versuch, „Schlaglichter“ auf eine besondere Dekade zu werfen.

Ziel der Auswahl ist nicht, die Geschichte Hannovers in den 1920er-Jahren umfassend zu erzählen, vielmehr wirft sie Schlaglichter auf prominente Themen der Dekade. Jeden Freitag wird unter dem Hashtag #hannover20_20 noch bis zum 23. April 2021 ein neues Objekt präsentiert. Darunter Schätze wie Johanne Wittmanns Verlobungskleid von 1928/29, das ganz in den seinerzeit populären Pastellfarben gehalten ist, die Speisekarte des Deutschen Damenautomobilclubs e.V., der im Juni 1926 in Berlin gegründet wurde, oder ein Plakatmotiv des deutschen Arbeitsamtes aus den 1920er-Jahren. Es gibt so unglaublich viel zu entdecken, zumal die zusammenfassende Homepage als Digitales Museum [1] tatsächlich ganz gut funktioniert. Spannend!

Freitag, 8. Januar 2021:
„20 aus den 20ern“, virtuelle Ausstellung, Historisches Museum, Pferdestraße 6, 30159 Hannover, neue Austellungsobjekte jeden Freitag auf Instagram, die gesamte Ausstellung online als Digitales Museum [1]

(Foto: Pressefoto/Historisches Museum)

[2]
Wenn Dir dieser Text gefällt, teile den Artikel auf Facebook,
hinterlasse einen Kommentar oder abonniere unseren RSS-Feed [3]!