Anny Bader
17. Februar 2021

Inspiration für einen modernen Diskurs

Literaturhaus Hannover: Carolin Wiedemann präsentiert ihr neues Buch „Zart und frei“ innerhalb einer Online-Lesung

Feiert ihr literarisches Debüt: die Journalistin und Autorin Carolin Wiedemann

Carolin Wiedemann behandelt in ihrem Buch „Zart und frei“ das Thema Genderpolitik und kritisiert dabei das Patriachat. Wiedemann zeigt, dass Gendersternchen nichts Schlimmes sind, und richtet sich an Männer, die unter Druck stehen, ihr Dasein als anscheinend starkes Geschlecht zu beweisen. Anhand von Beispielen erklärt die Autorin moderne Verhaltensweisen, wie unter anderem Co-Parenting, die gemeinsame Kindererziehung. „Zart und frei“ soll den Leser*innen aber auch zeigen, dass ein antifeministischer Diskurs die Politik immer weiter nach rechts rückt und bietet Lösungsansätze, wie sich die Gesellschaft daraus befreien kann.

Carolin Wiedemann kommt gebürtig aus München, wo sie 1983 zur Welt kam. Studiert hat sie Journalistik und Soziologie in Hamburg und Paris. Seitdem schrieb Wiedemann mitunter für den Spiegel und das Missy Magazine, bevor sie beschloss, ein Buch zu verfassen. Nun präsentiert sie ihr literarisches Debüt im Literaturhaus Hannover, coronabedingt natürlich online. Moderiert wird das Ganze von Charlotte Milsch. Das Literaturhaus zeichnet die Lesung auf und stellt sie eine Woche lang kostenlos in der Online-Mediathek zur Verfügung.

Mittwoch, 17. Februar 2021:
Carolin Wiedemann: „Zart und frei“, Online-Lesung im Literaturhaus Hannover, Beginn: 19 Uhr, verfügbar in der Mediathek des Literaturhauses Hanover für sieben Tage

 

Foto: (Pressefoto/Literaturhaus Hannover/privat)

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Kategorien: Literatur, Politik, Tagestipps

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