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Sichtbar, aber auch angreifbar?

Ein Jahr nach den Morden von Hanau streamt das Literaturhaus Frankfurt ein Gespräch zwischen Alice Hasters und Michel Abdollahi im Rahmen des „Wir sind hier“-Festivals

Foto der schwarzen Autorin Alice Hasters

Zu Gast in Frankfurt: die Autorin und Journalistin Alice Hasters

Das Literaturhaus Frankfurt veranstaltet genau ein Jahr nach den rassistisch motivierten Morden von Hanau das Festival für kulturelle Diversität: „Wir sind hier“. Am Freitag diskutieren Alice Hasters („Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen: aber wissen sollten“) und Michel Abdollahi („Deutschland schafft mich“) über das Thema „Sichtbarkeiten“. Sichtbar sind mitunter die Hautfarbe, die Haarstruktur, die religiöse Kleidung oder der Nachname von Menschen. Dadurch werden Black People of Color (BPoCs) häufig diskriminiert, mal bewusst und mal unreflektiert.

Den Zuschauer*innen des heutigen Live-Streams wird nahegelegt, inwiefern BPoCs selbstbewusst durchs Leben gehen können, und ob die Black Lives Matter-Demos, George Floyd oder der Anschlag in Hanau etwas in der Gesellschaft verändert haben. Anschließend erzählen die Journalistin, Buch-Autorin und Podcasterin Alice Hasters und der Moderator, Journalist und Literat Michel Abdollahi Geschichten von persönlichen Erfahrungen mit dem Thema. Moderiert wird die Diskussion von der Journalistin und Politologin Hadija Haruna-Oelker.

Freitag, 19. Februar 2021:
„Wir sind hier, Festival für kulturelle Diversität“, „Sichtbarkeiten“, Live-Stream [1] mit Alice Hasters und Michel Abdollahi, Moderation: Hadija Haruna-Oelker, Literaturhaus Frankfurt, Beginn: 19.30 Uhr, Streaming-Ticket: 5 Euro

(Foto: Pressefoto/Literaturhaus Frankfurt)

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