Cosma Jo Gagelmann
15. März 2021

„Wir sind wie die ‚Gilmore Girls‘, nur mit mehr Busen!“

Die neue Netflix-Serie „Ginny & Georgia“ knüpft an die „Gilmore Girls“ an, ist aber moderner und diverser

Ginny und Georgia

Eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung – und trotzdem haben Ginny und Georgia auch viele Gemeinsamkeiten

Früher gab es die „Gilmore Girls“. Rory und Lorelai. Sie lebten in einer kleinen Stadt namens Stars Hollow. Es ging um Liebe, Schule, den Alltag und ganz viel Kaffee. Nun kommt eine neue Netflix-Produktion, die im ähnlichen Stil gehalten, aber etwas moderner ist: „Ginny & Georgia“. Die beiden Protagonistinnen sind Tochter und Mutter und werden von Antonia Gentry und Brianne Howey gespielt. Sie ziehen nach Wellsbury in Neuengland, nachdem Georgias zweiter Ehemann Kenny einen Herzinfarkt nicht überlebt hat. Georgia ist selbstbewusst, extrovertiert und laut und nimmt sich was sie will. An erster Stelle stehen aber ihre Kinder Ginny und Austin (Diesel La Torraca). Deshalb möchte sie ihren Kindern nun ein stabiles Zuhause bieten, nachdem sie davor immer schnell umgezogen sind. Georgia wurde durch Ginas Vater Zion (Nathan Mitchell) mit 15 Jahren schwanger.

Ginny hat somit eine weiße Mutter und einen schwarzen Vater und musste Rassismus erleben. Sie wünscht sich nun ein stabiles Umfeld. Ginny hat Angst, durch die vielen Umzüge keine festen Freundinnen zu finden. Doch sie lernt schnell ihre lesbische Nachbarin Max (Sara Waisglass) kennen und die beiden werden beste Freundinnen. Zu ihrer Clique gehören auch noch Abby (Katie Douglas) und Nora (Chelsea Clark). Außerdem entwickelt Ginny Gefühle für Max‘ Bruder Marcus (Felix Mallard). Davon weiß aber niemand etwas. Ebenfalls interessiert sich Hunter (Mason Temple) aus der Schule für sie.

Georgias Sohn Austin ist aufgeweckt und denkt, er sei ein Zauberer wie Harry Potter und sein Vater würde in Azkaban sitzem, dabei sitzt er im „normalen“ Gefängnis. Folgerichtig hat er Probleme in der Grundschule, da die anderen Kindern ihn auslachen, weil er kein richtiger Zauberer ist. Georgia verschafft sich inzwischen durch eine List einen Job beim Bürgermeister Paul (Scott Porter), und plötzlich sprühen zwischen den beiden ebenfalls Funken.

Außerdem freundet sie sich mit Max‘ Mutter Ellen (Jennifer Robertson) an. Währenddessen fühlt Ginny sich meist reifer als ihre Mutter, die immer im Rampenlicht steht. Trotzdem hat gerade Georgia viele dunkle Geheimnisse, und handelt auch in Wellsbury nicht immer ganz legal. Nicht alle mögen Georgia und auch ein Privatdetektiv ist ihr auf der Spur…

Es gibt viele interessante Figuren in „Ginny & Georgia“, und auch Orte, zum Beispiel ein Stamm-Restaurant, aber im Fokus stehen immer Ginny und Georgia. Außerdem ist die Serie natürlich auf der Höhe der Zeit und Smartphones und Social Media spielen eine Rolle in der Hadnlung. Zudem geht es um verschiedene sexuelle Neigungen und natürlich das Erwachsenwerden. Ebenfalls werden Themen wie Identität und Ethnizität angesprochen. Bemerkenswert hierbei: Das hinter der Serie steckende Team besteht fast nur aus Frauen. Da viele Fans nach einer zweiten Staffel verlangen, verriet die Produzentin Debra J. Fischer, die bereits an „Criminal Minds“ mitarbeitete, das eine zweite Staffel durchaus im Rahmen des Möglichen ist. Die Serie besteht aus 10 Folgen, die jeweils 50 bis 58 Minuten dauern.

Montag, 15. März 2021:
„Ginny & Georgia“, Serie, Staffel 1 ist derzeit auf Netflix verfügbar

(Foto: Pressefoto/Netflix)

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Kategorien: Film, Medien, Tagestipps

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