Jörg Smotlacha
6. August 2021

Big in Japan

Das Museum Wilhelm Busch zeigt Werke des deutschen Künstlers Emil Orlik, entstanden auf seinen Japan-Reisen

Emil Orlik: "Mutter und Kind"

Emil Orlik: Mutter und Kind, 1901

Der 1870 in Prag geborene deutsch-böhmische Maler, Grafiker und Zeichner Emil Orlik war einer der ersten europäischen Künstler, die sich ausgiebig für die japanische Kultur interessierten. Er reiste im Jahr 1900 nach Japan, um dort die Technik des Farbholzschnittes zu erlernen.

Geprägt durch diese Reise entstanden zahlreich Werke, die voller warmherziger Atmosphäre sind und Land und Leute bei der Arbeit und in ihrem Alltag skizzieren. Der dem Jugendstil nahestehende Orlik zeigt unter anderem einen Straßenzug in Tokio, Mütter mit Kindern, Handwerker bei der Arbeit oder eine Geisha in einem Teehaus. Die so entstandenen Arbeiten zählen zu den „schönsten Zeugnissen einer von Japan beeinflussten Kunst“, dem sogenannten Japonismus. Nah am Leben seiner Protagonist*innen überträgt Orlik die besondere Harmonie seiner Bilder direkt auf die Betrachtenden. Die Ausstellung „Wie ein Traum! Emil Orlik in Japan“ ist derzeit im Museum Wilhelm Busch zu sehen.

Freitag, 6. August 2021:
„Wie ein Traum! Emil Orlik in Japan“, Ausstellung, Museum Wilhelm Busch, Georgengarten, 30167 Hannover, geöffnet: 11 bis 17 Uhr, Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro

  • Die Ausstellung läuft noch bis zum 12. September
  • Öffnungszeiten: Fr bis So 11-17 Uhr

(Foto: Pressefoto/Museum Wilhelm Busch/©: Sammlung Voss-Andreae)

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Kategorien: Kunst, Tagestipps

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