Jörg Smotlacha
20. Oktober 2021

Liebe und Schmerz

Im Rahmen des russischsprachige Theater-Festivals „MOST“ zeigt das Theater in der List heute „Oh, mein verrückter Herr!“, basierend auf Shakespeare

"Oh, mein verrückter Herr!", Szenenfoto

„Oh, mein verrückter Herr!“ beim zehnten Theater-Festival „MOST“, Szenenfoto

Von allen Stücken, die der britische Dramatiker William Shakespeare geschrieben hat, gilt die Tragödie „König Lear“ als die absolut grausamste. Vordergründig erzählt das Stück das Schicksal zweier Helden: das von König Lear und seinen drei Töchtern und das seines Ratgebers Graf Gloucester und seiner beiden Söhne.

Es beginnt damit, dass Lear, König von Britannien, seine Regierungsverantwortung abgeben möchte. Jedem seiner Töchter möchte er ein Drittel seines Reiches vermachen. Hierfür sollen ihm die Töchter die Größe ihrer Liebe bezeugen Die beiden älteren, Goneril und Regan, überbieten sich dann auch mit Liebesbekundungen, doch Cordelia, die jüngste, antwortet auf die Frage ihres Vaters, was sie zu sagen habe, nur „nichts“. Tief enttäuscht von der Antwort seiner Lieblingstochter erlebt König Lear einen riesigen Schmerz und gerät schließlich an den Rande des Wahnsinns. Und nirgends ist ein Trost…

Das Theater in der List zeigt im Rahmen seines nun schon zum zehnten Mal stattfindenden Kammertheater-Festivals „Most“ heute die Aufführung „Oh, mein verrückter Herr!“, die auf Shakespeares „König Lear“ beruht und mit Dimitrij Tronin und Michael Lelj in den Hauptrollen besetzt ist. Das Stück wird in russischer Sprache aufgeführt.

Mittwoch, 20. Oktober 2021:
„Oh, mein verrückter Herr!“, Drama nach dem Stück „König Lear“ von William Shakespeare, Aufführung im Rahmen des Kammertheater-Festivals „MOST“ in russischer Sprache, Theater in der List, Spichernstraße 13, 30161 Hannover, Beginn: 19 Uhr, Eintritt: 15 Euro, ermäßigt: 10 Euro

(Foto: Pressefoto/Theater in der List)

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Kategorien: Bühne, Tagestipps

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