Ronja Müller
25. Oktober 2021

Let the games begin!

Steffen Bogen und Stefan Gohlisch sprechen heute Abend im Literarischen Salon über den Brettspiel-Boom der vergangenen Monate

Steffen Bogen und Stefan Gohlisch

Hat die Corona-Pandemie neuen Wind in den Brettspiel-Markt gebracht? Steffen Bogen und Stefan Gohlisch suchen Antworten

Für fast alles gibt es mittlerweile eine App – selbst für Brettspiele. Wir müssen nicht mehr das sperrige „Mensch ärgere dich nicht“ für die Reise einpacken oder uns bei Familienabenden darüber aufregen, wo die Hälfte der Spielfiguren geblieben ist. Mit der Digitalisierung wurden die klassischen Brettspiele von Spielekonsolen und Smartphones in die Ecke gedrängt. Aber was, wenn man auf einmal wieder Zeit für die Familie und genug von der Schnelllebigkeit in der digitalisierten Welt hat? Wie uns spätestens die Corona-Pandemie gezeigt hat, sind Brettspiele absolut nicht uncool und veraltet. Dies lassen jedenfalls die Verkaufszahlen vermuten, welche im Gegensatz zu den vergangenen Jahren nicht nur um 10 Prozent, sondern jetzt sogar um 30 Prozent gestiegen sind.

Analog und retro sind wieder im Trend! Ganz egal, wie alt man ist: Geselligkeit und Beisammensein haben über die letzten Monate eine ganz besondere Bedeutung bekommen. Inwiefern der Brettspiel-Boom aber tatsächlich durch die besondere Zeit, welche hinter uns liegt, bedingt ist und welche Gründe es dafür noch geben könnte, darüber diskutieren am heutigen Abend der Spiele-Autor und Kulturwissenschaftler Steffen Bogen gemeinsam mit dem Mitglied der „Spiel des Jahres“-Jury und Kulturredakteur der Neuen Presse Stefan Golisch im Literarischen Salon der Uni Hannover.

Montag, 25. Oktober 2021:
„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – Wie deuten wir den Brettspiel-Boom?“, Gespräch mit Steffen Bogen (Spiele-Autor & Kulturwissenschaftler), Stefan Gohlisch (Spiele-Juror & Journalist), Literarischer Salon der Universität Hannover, Conti-Foyer, Leibniz Universität Hannover, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover, Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 6 Euro

(Foto: Pressefoto/Literarischer Salon/F. Scali)

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Kategorien: Medien, Tagestipps

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