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Die etwas andere Burger-Bar

Die Lindenblatt Burger-Bar ist von außen unauffällig, aber man sollte auf keinen Fall an ihr vorbeigehen, sonst verpasst man besondere Kreationen

Lindenblatt Burger-Bar

Schlicht von außen, doch drinnen gibt es kunterbunte Burger: die Lindenblatt Burger-Bar

Verantwortung und Nachhaltigkeit ist den Betreibern der Lindenblatt Burger-Bar sehr wichtig. Sie versuchen, keine Fleischabfälle zu erzeugen, regionale Zutaten zu verwenden und somit auch kurze Lieferwege zu bevorzugen. Früher lag die Lindenblatt Burger-Bar auf der Limmerstraße, also kommt sie ursprünglich aus dem Szene-Viertel Linden und bringt auch dieses Gefühl mit. Wenn man Die Burger-Bar betritt, die sich nun gegenüber dem Astor-Kino in der Nikolaistraße befindet, sieht man die große Theke, an der oben die Speisekarte hängt. Die Wände sind mit weißen Fliesen versehen und durch verschiedene Bilder in Schwarz-Weiß dekoriert. Die Deckenlampen waren sehr modern. Wir saßen auf einer Bank, die kuschelig war, da dort auch viele Kissen herumlagen. Die Stühle waren aber auch bequem. Es gibt auch einen hinteren Bereich mit mehr Sitzplätzen als vorne in der Nähe der Theke, also genug Platz für viele Burger-Liebhaber*innen. Es gilt Self Service, also muss man selbst an der Theke bestellen, deshalb standen wir auf und schauten uns das Menü an.

Es gibt verschiedene Burger: „Classic“, „Cheese“, „Chili Cheese“, „Mac’n Chili Cheese“, „Blue Cheese“, „Türkisch für Fortgeschrittene“, „Django“, „Trüffel Burger“, und „Gozilla“ – alle mit Rindfleisch. Ein Burger namens „Nackte Kuh auf der Weide“ ist low carb und ohne Brötchen. „Biss ins Gras“ wiederum ist der vegane Burger. Man kann auch Upgrades dazuwählen: Jalapenos, Doppel-Käse, Spiegelei, Sucuk, Doppel-Bacon, Schafskäse, Blue Cheese, Avocado-Creme, Mac’n Chili Cheese, Pilzsoße und 300 Gramm statt 150 Gramm Fleisch. Als Beilagen gibt es klassische Pommes mit einem Dip, Süßkartoffelpommes mit einem Dip, Beilagensalat oder Rotkrautsalat. Bei den Dips kann man zwischen Lindenblatt Burger Sauce, BBQ-Sauce, Aioli, Trüffel-Mayo, Honig-Senf-Mayo, Jalapeno-Käse-Sauce, Sour Cream, normaler scharfer Sauce, unnormaler scharfer Sauce und Limetten-Mayo wählen. Die Getränke findet man in zwei Kühlschränken zur Selbstbedienung, in denen sich stilles Wasser, verschiedene Sorten Fritz Cola oder auch Fritz Limo und anderes finden.

Mac n Chili Cheese Burger

Der „Mac’n Chili Cheese Burger“ ist etwas ganz Besonderes

Ich wählte den „Mac’n Chili Cheese Burger“ mit Vollkornbrötchen, normalen Pommes, Limetten-Mayo und stillem Wasser. Meine Begleitungen entschieden sich für den Django mit normalem Brioche-Brötchen und doppelt Käse, normalen Pommes, Chili-Cheese-Dip und Misch Masch als Getränk sowie einen Cheese-Burger mit normalem Brioche-Brötchen und Pommes, Trüffel-Mayo und Fritz-Limo Honigmelone und schließlich den „Gozilla-Burger“ mit Brioche-Brötchen und Pommes, Sour Cream und ebenfalls einer Fritz-Limo Honigmelone. 

Mein Burger hat mir sehr gut gefallen. Die Jalapenos waren frisch geschnitten, es waren aber nur wenige. Die Nudeln waren sehr cremig mit der Chili-Cheese-Sauce, die anderen Zutaten frisch, das Fleisch schmackhaft und auch die hausgemachte Burger-Sauce hat alles super vereint. Ich fand es auch cool, dass die Pommes dick waren, so konnte man sie gut dippen. Meine Begleitung fand den „Django“ lecker und vor allem saftig. Die Salatblätter waren jedoch kalt und das war ein komischer kleiner Kontrast zum restlichen Burger. Pommes und Dip haben aber sehr gut geschmeckt.

Mozilla

Der größte Burger, den ich in Hannover je gesehen habe: der „Gozilla“

Meine andere Begleitung fand die Pommes sehr lecker und auch die Trüffel-Mayo sagte ihr sehr zu. Der Cheeseburger, den sie durchgebraten gewählt hatte, war ein echter Klassiker, der auch sehr saftig war. Begleitung Nummer vier hatte den „Gozilla“ mit einem Medium gebratenen Patty, der sehr lecker war. Die Gurken gefielen ihm aber nicht und das Brioche-Brötchen hätte fluffiger sein können.

Nach dem Essen waren wir alle satt, besonders Begleitung vier wegen des Gozillas, und so blieben wir noch, um in Ruhe unsere Getränke zu trinken und die Atmosphäre zu genießen. Die Preise sind fair, zumal alle Zutaten regional bezogen werden. Die Menüs sind im Preis sogar günstig. Man kann bar oder mit Karte bezahlen. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen, allein wegen der Atmosphäre und dem „Mac’n Chili Cheese Burger“.

Mein Tipp: Wenn Ihr außergewöhnliche Sachen mögt, könnt Ihr in der Lindenblatt Burger Bar nichts Falsches auswählen. Trotzdem sind auch die klassischen Burger nicht zu verachten. Nehmt Pommes dazu, die sind mal etwas anderes als dünn.

Mein Fazit: Man fühlt sich sehr wohl, es herrscht die richtige Atmosphäre, um die vielen außergewöhnlichen Burger zu probieren. Mehr als klassische Beilagen und Dips braucht es dazu nicht. Die Burger-Bar hat für jede/n Burgerliebhaber*in das Zeug dazu, eine Art Stamm-Bar zu werden!

Lindenblatt Burger-Bar
Nikolaistraße 1
30159 Hannover

Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di bis So 12 Uhr bis 20 Uhr

Website [1]

Lindenblatt Burger-Bar @ Instagram [2]

Lindenblatt Burger-Bar @ Facebook [3]

(Foto 1: Lindenblatt Burger-Bar Facebook, Foto 2: Cosma Jo Gagelmann, Foto 3: Kacper Panasiuk)

[4]
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