Jörg Smotlacha
5. November 2021

Am Wendepunkt

Das Kino im Sprengel zeigt den in Hannover gedrehten Independent-Film „Malak“, der von einem jungen Kleinkriminellen handelt, der seine Schwester retten will

"Malak", Filmstill

Kazim (Bunga Lopez) gerät in einen blutigen Konflikt: Szenenfoto aus „Malak“

Seit einem tragischen Vorfall vor fast zwanzig Jahren fühlt sich der kleinkriminelle Außenseiter Kazim (Bunga Lopez) für seine jüngere Schwester Zahra (Carla Sow) verantwortlich. Der strenggläubige Vater (Lewis Lovely Asamoah) hatte die Familie auseinandergebracht, unter anderem, weil er hohe Spielschulden anhäufte. Denn die Familie war sehr arm und durch die Schulden des Vaters auf das Einkommen der Mutter aus ihrem Job im Waschsalon angewiesen. Nun ist Zahra in die Fänge einer gewalttätigen Rotlicht-Gang geraten und braucht dringend Hilfe. Und Kazim muss entscheiden, was richtig und was falsch ist…

„Malak“ wurde von Regisseur Timo Hinkelmann mit minimalen fianziellen Mitteln in Hannover gedreht und fast ausschließlich mit Amateur-Darsteller*innen besetzt. Das schadet seiner Wucht aber in keiner Weise und die niedersächsische Landeshauptstadt überzeugt als Kulisse für einen Thriller! Regisseur Timo Hinkelmann ist heute und morgen zu Gast im Kino im Sprengle, wo „Malak“ zu sehen ist.

Freitag, 5. November 2021:
„Malak“, Spielfilm von Timo Hinkelmann, D 2019, 101 min., Kino im Sprengel, Klaus-Müller-Kilian-Weg 2, 30167 Hannover, Beginn: 20.30 Uhr, Eintritt: 5 Euro

  • weitere Aufführung:
  • Samstag, 6. November, 20.30 Uhr

(Foto: Pressefoto/Kino im Sprengel)

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Kategorien: Film, Tagestipps

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