Jörg Smotlacha
8. November 2021

Die Texte der Anderen

Der Literarische Salon spricht mit der Literaturwissenschaftlerin Ines Barner über die Bedeutung eines guten Lektorats

Ines Barner: "Von anderer Hand"

Expertin in Sachen Lektorat: Ines Barner

Wessen Buch auch immer wir gerade in den Händen halten, der- oder diejenige, die zuletzt am Text gefeilt hat, war nicht die Autor*in, sondern der Mensch, der für das Lektorieren zuständig war. Und dieser Job ist eine Kunst. Geht es doch um eine gemeinsame Arbeit am Werk eines anderen. Und dabei ist es wichtig, aowohl Nähe herzustellen als auch Distanz zu wahren. In den Text einzugreifen und ihn dennoch nicht in seinem Wesen zu verändern.

Eine die mehr über diese Praxis des „kollaborativen Schreibens“ weiß, ist Ines Barner. Die Literatuwisschenschaftlerin hat sich in ihrer Dissertation mit der Figur des literarischen Lektors „als zentralem Vermittler zwischen dem Privatgebiet des Manuskripts und der Öffentlichkeit des Drucks“ befasst.

Im Literarischen Salon der Uni Hannover fragt Salon-Moderator Matthias Vogel heute Abend, ob es nicht Zeit wird, Lektor*innen als Mitarbeitende am Text stärker zu würdigen. Darüber hinaus eröffnet die Auseinandersetzung mit der Praxis des Lektorierens neue Perspektiven auf bekannte Werke.

Montag, 8. November 2021:
„Von anderer Hand. Arbeiten am Detail: Praktiken des Schreibens zwischen Autor und Lektor“, Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Ines Barner, Literarischer Salon der Universität Hannover, Conti-Foyer, Leibniz Universität Hannover, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover, Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 6 Euro

(Foto: Pressefoto/Literarischer Salon)

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Kategorien: Literatur, Tagestipps

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