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Wie kann man lieben, wenn die Außenwelt gerade dem Hass verfällt?

Florian Illies liest im Literarischen Salon der Uni Hannover aus seinem neuen Buch „Liebe in Zeiten des Hasses“

Liebe in Zeiten des Hasses

Illies hat über Liebe geschrieben, die seiner Meinung nach auch in schweren Zeiten entstehen kann

In den 1930er-Jahren gab es viel Hass. Das war zum Beispiel der Hass, mit dem Adolf Hitler beschloss, viele Menschen ermorden zu lassen. Deutschland fing den Zweiten Weltkrieg an und stürzte viele Menschen ins Chaos und in den Tod. Der aus Judenhass entstandene Holocaust ist als eines der größten Verbrechen der Menschheit in die Geschichte eingegangen.

Wie soll man in so einer Zeit Liebe finden? Ist das überhaupt möglich? Florian Illies ist Autor und Mitherausgeber der Zeit. Er war auch schon Feuilleton-Chef, Kunstzeitschrift-Gründer, Gesellschaftler eines Kunst-Auktionshauses und Leiter des bekannten Rowohlt-Verlages. In seinem neuen Buch, das den Titel „Liebe in Zeiten des Hasses“ trägt, will Illies beweisen, dass es durchaus möglich ist, in schwierigen Zeiten Liebe zu finden. Dazu führt er Anaïs Nin und Henry Miller oder Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir auf und lässt sie sich kennenlernen und auch zusammenfinden. Natürlich mussten in diesen dunklen Zeiten auch Menschen wie Bert Brecht und Helene Weigel fliehen und neben dem nackten Überleben ist es klar, dass die Liebe dann erstmal an zweiter Stelle steht. Trotzdem macht Liebe vieles möglich…

Montag, 15. November 2021:
„Liebe in Zeiten des Hasses“, Lesung von Florian Illies, Literarischer Salon Hannover, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover, Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 6 Euro

(Foto: Pressefoto/P. Bienert)

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