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Diskriminiert

Das Theater an der Glocksee zeigt heute zum letzten Mal das Gastspiel „Ich. Held.“

"Ich. Held.", Szenenfoto

Warum nehmen wir patriarchale Strukturen so gleichmütig hin? Andrea Casabianchi in „Ich. Held.“

Wie stark patriarchale Strukturen unsere Gesellschaft beeinflussen, ist hinlänglich bekannt, doch viele wollen es nicht wahrhaben. Vieles ist medial verankert, Stereotyp im Job, Teil von Werbebotschaften oder Gehabe in den Sozialen Medien. Doch warum haben wir uns so instrumentalisieren lassen? Warum machen wir das mit, wenn es uns doch so offensichtlich allen schadet, da diese Strukturen zu Gewalt, Unterdrückung, Diskriminierung, Sexismus oder Rassismus führen?

Andrea Casabianchi und Grégoire Gros wagen in dem Stück „Ich. Held.“ den Selbstversuch in einem hybriden Reflexions-Abend, der analog und via Live-Stream besucht werden kann. Dabei hören sie Stimmen von diskriminierten Menschen: der einzigen Frau unter vielen lauteren Männern, dem schwulen Türken, oder der einzigen Frau mit anderer Hautfarbe. Und sie fragen sich, was macht das mit uns? Und wie können wir etwas ändern? „Ich. Held.“ läuft heute zum letzten Mal als Gastspiel im Theater an der Glocksee.

Samstag, 13. November 2021:
„Ich. Held.“, Gastspiel, Theater an der Glocksee, Glockseestraße 35, 30169 Hannover, Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 15 Euro, ermäßigt: 11 Euro, Live-Stream: 11 Euro

(Foto: Pressefoto/Theater an der Glocksee/Leona Ohsiek)

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