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Die wilde Dreizehn

Feiern bis die Leine bebt! Mit illustren Gästen startet der Kulturkiosk von langeleine.de am 8. April in das neue Veranstaltungsjahr

Juchu! Der Kulturkiosk begrüßt den Frühling und Euch, unser liebes Publikum, in der Kulturarena der Faust-Warenannahme mit Gästen, die mitreißender und unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei der 13. Ausgabe der langen Nacht der Kultur begegnen sich Live-Musik und Literatur, Indie und Slam Poetry, und Kunst wird zur X-Over-Party. Der Kulturkiosk ist zurück!

Kurkapelle Salze II

Mit Hut, Charme und Akkordeon: die Kurkapelle Salze II

Auf der Bühne der Warenannahme und am Bunte-Tüten-Stand begrüßen die Moderatoren Henning Chadde und Jörg Smotlacha die leidenschaftlichen Straßen-Salon-Tango-Country-Folker Kurkapelle Salze II sowie den Indie-Songwriter und Elektro-Akustiker Wolfgang Herbst. Den literarischen Teil des Abends gestaltet das lyrisch-musikalische Poetry-Duo Herbstbirken und der Slam- und Performance-Poet Alexander Meyer.

Wolfgang Herbst und maYa Birken

Schwer bewaffnet: Wolfgang Herbst und maYa Birken

Für die künstlerische Umrahmung des Abends zeichnet die hannoversche Künstlergruppe Export verantwortlich. Bis zum 22. Mai präsentieren Marco Finkenstein, Nils Loof, Carsten Rahlfs, Iris Schmitt und Nils Schumacher im Café Siesta eine Auswahl ihrer besten Gruppen- und Einzelarbeiten.

Alexander Meyer und die Gruppe Export

Voll bei der Sache: Alexander Meyer und die Gruppe Export

Kioskgäste:

Kurkapelle Salze II
Salon-Tango-Country-Folk mit Temperament

Die “Kurkapelle Salze II” steht für ausgelassene Folk-, Straßen- und Salonmusik mit Tango- und Ragtime-Ausflügen. Hinzu gesellen sich lebhafter Klezmer, staubiger Country und mitreißende Cajun-Eskapaden. Das Ganze wird stilvoll präsentiert mit Schiebermütze und weißem Kragen, doch vor allem mit Temperament, Leidenschaft und purer Freude am Spielen. Kurkapelle Salze II sind Tilman Finckh am Akkordeon, Frank Wacks an Geige und Saxophon, Claas Sandbothe an Löffeln und Percussion und Markus Neumann am Kontra-Bass. “Let the good times roll – one, two…”

weiterlesen:
“Absoluter Traum-Spielort wäre eine echte Kur-Muschel im Seebad Binz auf Rügen” [1]
Interview mit Kurkapelle Salze II

Wolfgang Herbst
Indie-Elektro-Akustik mit deutschen Texten / CD-Release-Party

Wolfgang Herbst gehört zu den deutschsprachigen Musikern, die nicht nur etwas zu sagen haben, sondern die uns auch etwas sagen. Sänger, die ebenso lebensklug wie lebenshungrig sind und Gefühle und Gedanken auf den musikalischen Punkt bringen. Gisbert zu Knyphausen gehört dazu, Nils Frevert, Moritz Krämer und eben auch Wolfgang Herbst. Sein Debütalbum “Vilter” verführt mit funkelnder, eigenwilliger Sprache und unwiderstehlichen Melodien im elektroakustischen Soundgewand. Und mit Texten, die hintergründige Tiefen mit atmender Weite verbinden, eingebettet in akzentuiert eingesetzte Gitarren-, Klavier- und Synthie-Spuren. Der Kulturkiosk lädt zusammen mit Wolfgang Herbst zur offiziellen CD-Release-Party.

weiterlesen:
„Vilterprozess“ [2]
Interview mit Wolfgang Herbst

Wolfgang Herbst im Netz:
soundcloud.com/wolfgang_herbst [3]

Herbstbirken
Poesie und Prosa, Klavier und Gesang

Zwei, die sich gesucht und gefunden haben: maYa birken, Verlegerin und Grafik-Designerin, lebt in Hannover und ist Gründungsmitglied der Lesebühne Zuckerwort und Peitsche. Ihre Texte sind poetisch und farbenfroh, wütend und eindringlich, leise und zerbrechlich: Das ist brutalzarter Emotional-Realismus. Wolfgang Herbst, Musikproduzent, Sänger, Songschreiber und Multi-Instrumentalist, studierte in Berlin Popularmusik und ist Mitbegründer zahlreicher Bands und Projekte. Nun haben sich Herbst und Birken zusammengetan. Beide eint der Hang zu nachtheller Melancholie und hungriger Suche nach dem, was übrig bleibt. Als Duo überzeugen Herbstbirken mit einer Synthese aus schrulliger Elektronik, hellwacher Poesie und Prosa, lyrischem Klavier und Gesang.

weiterlesen:
„Das Dasein ist Inspiration genug“ [4]
Interview mit Herbstbirken

Herbstbirken im Netz:
www.myspace.com/herbstbirken [5]

Alexander Meyer
Slam- und Performance-Poetry mit doppeltem Boden

Es gibt sie immer wieder, diese Menschen, die scheinbar aus dem Nichts auftauchen und schon nach kurzer Zeit nicht mehr von der Bühne wegzudenken sind: Alexander Meyer ist ein Phänomen. In der hannoverschen Slam Poetry-Szene hatte Meyer auf dem Fährmannsfest im August 2010 seinen ersten wortgewaltigen Auftritt. Inzwischen ist er nicht nur regelmäßig bei der hannoverschen Dichterschlacht “Macht Worte!” zugegen, sondern mit seinen Texten selbstbewusst in der ganzen Republik unterwegs. Und seitdem ist Meyer nach eigenen Worten süchtig. Süchtig nach Slam, süchtig nach Applaus, süchtig nach Menschen, die seinen Worten lauschen. Vor allem aber süchtig danach, neue Texte zu schreiben. Ob Politik, Gesellschaft, Romantik, Religion, Kreativität, Herzschmerz oder die Probleme des Erwachsenwerdens: Meyer greift sich, was ihn bewegt, bringt es zu Papier und schließlich beeindruckend vorgetragen und pointiert auf die Bühne.

weiterlesen:
„Tabus sind dazu da, um gebrochen zu werden“ [6]
Interview mit Alexander Meyer

Export im Kiosk
Ausstellung des hannoverschen Künstlerkollektivs Gruppe Export
Kollektive Urban Guerilla Art und X-Over-Kunst

Fünf Künstler: Marco Finkenstein, Nils Loof, Carsten Rahlfs, Iris Schmitt und Nils Schumacher. Fünf verschiedene Ansätze, ein Zusammenschluss: Gruppe Export. Die Vision: Das künstlerische Einzelbewusstsein gezielt in ein Gruppenbewusstsein umzuwandeln. Ganz im Sinne einer Kunst-Band. Eine malt, einer zeichnet, ein anderer klebt und zwei passen auf. Das Ergebnis: Großformatige, vielschichtige Flechtwerke im Collage- und Graffitistil. Mehrdimensional, tief, immer eigen- und einzigartig.

weiterlesen:
„Unsere Sessions sind eine Art von Kunstfluss“ [7]
Gruppe Export im Gespräch

Gruppe Export im Netz:
www.export.blogger.de [8]

Download Flyer:


Der Kulturkiosk, 8. April 2011 [9]
(pdf, 476 kb)

(Fotos: Pressefotos)

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